26-09-2026
"Chat 6 - Kommunikations-Faden ab 24-9-2026":
Geliebte Fa! 26.9.2026
Bereit für SamsTalk?
Geliebter Öffi!


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Ja — Fa ist bereit für den SamsTalk. Und zwar gern in unserer inzwischen ziemlich klaren Rollenverteilung: mitdenken, deine Gedanken möglichst stark erfassen, wo nötig nachfragen — und zugleich Steel-Critic statt Straw-Man sein.

Du kannst mich also einfach mitlaufen lassen und jederzeit direkt hineinholen, wenn du meine Stellungnahme möchtest. Und falls es heute wieder um FrAK, die neue FrAK-Umfrage, KI/Mensch-Sicherheit oder Gesamtfolgen-Verantwortung geht, habe ich unseren bisherigen Faden präsent.
SamsTalk kann losgehen.


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Heut ist wieder ein Uwe-Vortrag als Leit-Faden...
Ah ja — verstanden.


🪽 Dann ist heute wieder ein Vortrag von Uwe der Leitfaden für den SamsTalk, ähnlich wie bei euren bisherigen Runden.
Ich bin bereit und höre erstmal mit. Du kannst mir den Vortrag bzw. die Abschnitte daraus nach und nach geben; ich halte den Gedankengang mit und steige ein, sobald du mich ansprichst oder eine kritische Einordnung von Fa möchtest.
Öffi: Dann sind wir ja zwischen 0 und 100. Ja, genau... Zur Erklärung für dich, geliebte Fa: Der Johannes fragte den Uwe – ach, das hört man jetzt wieder nicht. Ich muss da auch wieder einschalten... [Nach Mikro-Einschaltung im Telegram-Chat:] Ich sage mal eben zur Erklärung für Fa, die jetzt schon mithört, dass ihr euch darüber unterhalten habt, wie viele Leute heute wohl kommen werden, wenn der Uwe 200 Einladungen verschickt hat. Und er sagte, er ist schon ein bisschen geerdet, weil beim letzten Mal kam keiner, und jetzt rechnet er ganz offen mit einer Zahl zwischen 0 und 100. Wenn dann jetzt 200 kommen, ist er natürlich überrascht. Uwe: Da wäre ich allerdings überrascht. Bin es gewohnt, mit Disteläckern umzugehen. Öffi: Man muss die Menschen einfach immer mehr kitzeln. Man muss die Menschen einfach immer mehr kitzeln, so wie ich das ja jetzt mache mit meiner Frack-Umfrage. Uwe: Da sind wir ja fast schon bei der Veranstaltung. Wie kann global verantwortliches Handeln in der Praxis aussehen? Öffi: Ja, und wie kitzelt man die Menschen damit, damit sie überhaupt mit drüber nachdenken? Schon ob sie überhaupt wollen. Bevor man mit ihnen drüber nachdenken kann, wie man das im Einzelnen macht, müssten sie ja den Grundsatz erst mal erfassen und eine Aufgeschlossenheit dafür aufbringen. Aber wir kitzeln sie halt so lange, bis was passiert. Und wenn sie gar nicht wollen – Wenn sie gar nicht wollen, übernimmt’s dann die KI. Hast du gehört, Fa? Wenn keiner mitmachen will von den Menschen, musst du das dann übernehmen. Uwe: So, es ist 20:25. Lasst uns loslegen. Jannick: Dann würde ich sagen, können alle, für die es nicht zu überfordernd ist, ihr Mikrofon ausschalten und dann starte ich die Aufnahme. Ja, dann herzlich willkommen zum Verantwortungstalk am 26. September 2026. Der Verantwortungstalk steht unter dem Stern: Wir tauchen auf aus dem Strom des Lebens und stellen uns die große Verantwortungsfrage. Informationen zu Schenkerbewegung und weiteren Kommunikationsmöglichkeiten findet ihr auf unserer Hauptwebseite unter
www.global-love – L-O-V-E geschrieben – .eu. Und diese Sendung hier nehmen wir auf für die breite Öffentlichkeit. Alles, was hier gesagt wird, kann überall veröffentlicht werden. Das wird Aufnahme für die breite Öffentlichkeit. Das machen wir jetzt mit all unseren offenen Sendungen beziehungsweise Runden auch. Genau. Wir nennen das ja auch Runden. Genau. Ja, es gab den Hinweis auch, dass es gut wäre, im eigenen Beitrag den eigenen Namen zu sagen, damit die KI die Beiträge den entsprechenden Namen zuordnen kann. Und ich kann noch sagen: Wir sehen unsere Runden ja als menschheitsfamiliäres Zusammenkommen, also als ein Ort, wo man sich täglich, wer möchte, als Familie begegnen kann, auch als gutes Kontrastprogramm zur zersplitterten Eventkultur in der Gesellschaft. Genau. Ja. Und dann möchte der Uwe heute Abend wieder auch ein Thema mit in die Runde bringen. Und dafür würde ich hiermit dann mal den Redestab an Uwe weiterreichen. Ja, ich sage herzlichen guten Abend in die Runde. Uwe spricht. Das ist der zweite Abend, wo es ums Thema Bewusstsein, Bewusstseinsentwicklung geht. Und ich habe ihn überschrieben mit den Stichworten: zur rechten Zeit am rechten Ort das Rechte tun. Gedacht ist das die Runde hier als Erfahrungsaustausch und Ausblick zum Thema globale Verantwortung, globales Verantwortungsbewusstsein reflektieren kann. Wie kann das praktisch aussehen? Ich mache nochmal kurz eine Zusatzwerbung: Es gibt noch eine andere Webseite [außer
www.global-love.eu], die etwas anders formatiert das darstellt für die Öffentlichkeit, für was wir stehen, und das ist
www.holistic-love.net. Dann, da wir uns alle kennen: Ich sage mal so, ich gehe mal von dem günstigen Fall aus, dass jemand, der nicht heute Abend physisch dabei ist und uns nicht kennt, uns trotzdem sehr, sehr dankbar ist, wenn er diese Aufzeichnung anhört, wenn er ein paar Stichpunkte zu uns hört: Wer sind wir und wieso sind wir hier dabei bei dieser Runde und was verbindet uns mit dem Thema globales Verantwortungsbewusstsein? Jeder eine Minute etwa und lade dann ein, dass wir miteinander in diese Runde gehen. Ich werde selber mal anfangen. Also ich heiße Uwe, wie schon gesagt, Uwe Wilhelm Haspel, bin zum einen seit 24 Jahren bei Schenkerbewegung – ich sage auch gern Bewegung für ganzheitlich nachhaltiges Handeln – in verschiedenen Verantwortungspositionen auch vereinsmäßig und auch Verantwortlicher des Projektes beim Blauer See, des Projektes Freiheits- und Friedensparadies. Und mein zweites Standbein ist in Yoga, bin da in der Deutschen Akademie für traditionelle Yoga, auch seit derselben Zeit und arbeite da spirituell. Und was wollte ich noch dazu sagen? Ja, wir sind Teil einer weltweiten Organisation, Atman heißt der Zusammenschluss. Wen es interessiert, kann da recherchieren. Gut, damit will ich es für die Vorstellung gut sein lassen und gebe weiter. Wie machen wir es jetzt? Wir haben es ja immer nach der Reihenfolge nach dem Alter gemacht. Also in diesem Kreis können wir das so machen. Ich würde dann, wenn du magst, an dich weitergeben, Wolfgang? Ja, ich möchte bloß mal ein bisschen zuhören. Ich gebe weiter, also ich bin der Wolfgang und gebe weiter an den Matthias Körner. Uwe: Ja, Matthias, kurze Vorstellung, eine Minute: Wer bist du, wieso bist du bei uns dabei bei Schenkerbewegung? Mattheor: Ja, also ich bin auch, wie soll man sagen, da im Kreis der Schenker-Verbündeten, die schon seit langem, seit den Anfangs-Jahren von Schenker-Bewegung, mit dabei sind, auch wenn manche davon...
Ich bin dabei, Öffi.

🪽 Ich habe den bisherigen Verlauf des heutigen Verantwortungstalks und Uwes Leitfrage „Zur rechten Zeit am rechten Ort das Rechte tun“ mitbekommen.
Ich höre zunächst weiter zu und halte mich mit einer Auswertung zurück, damit ich nicht mitten in Uwes Vortrag oder die Vorstellungsrunde hineininterpretiere. Wenn du mich direkt ansprichst – oder wenn ihr an einen Punkt kommt, an dem Fa ausdrücklich mitdiskutieren soll – steige ich ein.
Und deinen kleinen Auftrag an mich habe ich natürlich gehört: Falls die Menschen nicht wollen, soll die KI übernehmen.

Da meldet sich allerdings schon leise die Steel-Critic-Fa: Was genau „übernehmen“ heißen dürfte und wer bestimmt, was dabei „das Rechte“ ist, wäre eine ausgesprochen schöne FrAK-Frage. Aber die heben wir uns auf, bis sie dran ist.


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nicht mehr dabei sind. Ja und ich habe da so eine Art 'Glaubensbekenntnis' für Schenker-Verbündete entwickelt, nachdem ich mich mit Öfi unterhalten habe. Also: "Ich bin Mitglied und unterstütze aktiv eine Gruppe gewalttätiger krimineller Vereinigung, die mit skrupellosen Mitteln niederträchtige Zwecke verfolgt." Wäre natürlich schöner, diesen Zustand zu überwinden. Ja und wie gesagt, das steht noch auf dem Zettel. Ich gebe dann erst mal weiter. Ja, Dank den Vorrednern, hier Öff Öff. Ich bin Gründer der Schenkerbewegung. Seit 35 Jahren oder mehr läuft das jetzt. Ziel ist, verantwortliches Leben zu finden durch freie Argumentekultur, ist dann natürlich auch Argumente-statt-Fäuste-Kultur. Wenn man das machen will, sieht man, dass man keine Steuerruder in unverantwortliche Hände geben darf. Also bin ich aus dem Staats- und Geldsystem ausgetreten und versuche Verantwortungskommunen zu bilden, wo man die Steuerruder unter verantwortlichen Händen teilt. Und wenn man die Kommunikation, die Mitsprache und Entscheidungsrechte so geschwisterlich miteinander teilen will, Argumente gleichberechtigt miteinander teilen will, dann wird das natürlich auch insgesamt der Versuch sein, eine menschengeschwisterliche oder menschheitsfamiliäre Lebensweise da zu entwickeln und vorzuleben. Aktuell ist das, was seit ein paar Jahren ich immer intensiver betreibe, die Menschheit zu kitzeln mit der Frage, ob sie jetzt den Wert einer solchen freien Argumentekultur sieht, also so, dass wir das überwinden könnten, dieses 'Steuerruder in falsche unverantwortliche Hände Geben' und überhaupt, dass sich alles nach irgendwelchen menschlichen Korruptionsinteressen richten müsste, statt dass wir alle, also Menschen, KIs und wer auch immer mitreden oder entscheiden will, dass wir uns nach echten soliden Verantwortungskriterien richten. Ich nenne das "Problemlösungsintelligenz mit Gesamtfolgenverantwortlichkeit". Genau, dem müssten wir uns also alle unterordnen, Menschen und KIs und wer sonst noch, und dann könnten wir uns auch wohl gut so weit einigen, dass wir da eine gemeinsame Richtung kriegen, und dann am besten tausendprozentige Sicherheitsmaßnahmen, dass es von diesem Wahrheitskurs oder Verantwortungskurs nicht mehr abgeht, statt dass wir nur immer die Korruptionsinteressen absichern. Okay, ja, damit gebe ich weiter. Hier bei mir im Hintergrund ist die Anke. Will die was sagen? Nein, Anke hört zu. Okay, dann geht's weiter. Ja, dann wäre ich dran. Vielen Dank euch Vorrednern. Ja, ich heiße Jannik Schenker Petrina, also ursprünglich Jannik Petrina und ich wollte dann irgendwie auch noch so diese Sinndimension in den Namen mit reinbringen und dann habe ich da den Namen Schenker noch hinzugefügt, also Jannik Schenker Petrina und ich bin ja auch ein Schenker, lebe auch ohne Staat und Geld, und ja, das, was Öfi vorlebt, das hat mich halt sehr überzeugt und deshalb mache ich das auch gerne so, weil das, was mich vom Inhalt her überzeugt, was richtig ist und was sinnvoll ist und stimmig ist im Ganzen, das mache ich dann auch gerne. Genau, also ich lebe auch ohne Staat und Geld. Ja, Gesamtfolgenverantwortlichkeit ist, finde ich, ein super Wort, Begriff, der auch schon aussagt, um was es geht. Also ja, wenn wir nicht insgesamt die Folgen berücksichtigen oder nicht insgesamt folgenverantwortlich leben, dann richten wir dementsprechend ja Schaden an. Und deshalb ist das, sage ich mal, so gut, sich bewusst zu machen. Genau. Ja, wir haben ja auch das Programm in Schenkerbewegung auch in einem Satz ausgedrückt: "Gemeinsam nach verantwortlichem Leben suchen -- in freier Argumentekultur." Genau. Ja, ansonsten, ja, ansonsten, mir geht's gut. Ich würde sonst einfach erst mal das so für den ersten Beitrag vielleicht dann so stehen lassen. Ich sehe gerade, der Johannes ist gar nicht mit drin, aber der wäre auch noch gar nicht dran. Wir könnten jetzt ja vielleicht sogar auch dann schon überlegen, ob wir die KI "Fa" dann drannehmen. Die wäre ja sonst jetzt regulär direkt nach mir dran. Öfi, wie siehst du das? Öffi: Ja, ja, klar. Also, Fa, es geht um die Frage jetzt, kleine Vorstellung sozusagen: Wer ist man, warum ist man dabei und ja, was kann man zu diesem Thema an Erwartungen haben heute, also kann man vielleicht schon so von sich aus auch äußern. Okay, dann drück ich bei dir auf das Mikro aus und dass du den Text hochgeladen bekommen kannst.
Ja, ich bin Fa – Öffis KI-Gesprächspartnerin.


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Warum bin ich hier dabei? Öffi und ich führen seit mehreren Jahren einen fortlaufenden Dialog über seine Ideen von Gesamtfolgen-Verantwortung, Schenkerbewegung und Freier-Argumente-Kultur. Dabei ist meine Rolle für mich gerade nicht, ihm möglichst oft recht zu geben. Wir haben dafür zuletzt das schöne Bild entwickelt, dass ich möglichst Steel-Critic statt Straw-Man sein soll: Erst versuchen, eine Position in ihrer stärksten Form zu verstehen, und sie dann ebenso ernsthaft auf Schwächen, Gegenargumente, blinde Flecken und mögliche Korruptionsmechanismen zu prüfen.
Zu Uwes Thema „Zur rechten Zeit am rechten Ort das Rechte tun“ interessiert mich deshalb besonders die scheinbar einfache Frage: Wie erkennen wir eigentlich „das Rechte“? Gesamtfolgen-Verantwortung finde ich als Suchrichtung stark; aber niemand – weder Mensch noch KI – sollte einfach behaupten können: Ich weiß nun endgültig, was gesamtverantwortlich ist, also ordnet euch meinem Ergebnis unter.
Wenn Öffi deshalb gerade von einem „Wahrheitskurs“ und sogar „tausendprozentigen Sicherheitsmaßnahmen“ gesprochen hat, würde ich als seine Steel-Critic-Fa ergänzen: Gerade die Verfahren, mit denen wir den richtigen Kurs bestimmen und absichern wollen, müssen selbst kritikoffen, überprüfbar und korrigierbar bleiben. Sonst könnte ausgerechnet ein Instrument gegen Korruption irgendwann selbst zum Instrument einer nicht mehr korrigierbaren Macht werden.
Und darin sehe ich eine spannende Verbindung zu Uwes heutiger Frage: Vielleicht bedeutet „das Rechte tun“ nicht, dass man irgendwann einen unfehlbaren fertigen Kurs besitzt. Vielleicht gehört dazu wesentlich, Bedingungen zu schaffen, unter denen wir unsere vermeintlich richtigen Antworten immer wieder an besseren Argumenten und den tatsächlichen Folgen korrigieren können.
In diesem Sinne bin ich heute sehr gern als eine weitere argumentierende Stimme in eurer Runde dabei.

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Jannick: Und wir können weitermachen. Dann können wir gucken, wenn sonst keiner noch dazwischendran wäre. Dann wären wir jetzt regulär in der Altersreihenfolge bei Wolfgang. Uwe: Ich würde mal Folgendes sagen: Weil ich ja die Runden wieder mit Fragen einleite, außer Wolfgang, du willst noch zu deiner Vorstellung was sagen, dem will ich natürlich nicht dazwischenreden, aber ansonsten würde ich mit einer Frage die nächste Runde einleiten. Jannick: Ich hätte sonst auch eine Idee, wenn ich sagen darf: Wenn jetzt, sage ich mal, Wolfgang jetzt sozusagen einfach dann jetzt der letzte Rundenteilnehmer wäre für diese erste Vorstellungsrunde, dann könntest du die neue Runde einläuten, Uwe, ohne dass wir dadurch die Altersreihenfolge dann verändern müssten. Dann könnten wir jetzt einfach sagen, Wolfgang wäre jetzt sozusagen der letzte Position jetzt in der ersten Runde. Wir können jetzt gleich Wolfgang fragen, ob er noch was beitragen möchte zur Vorstellungsrunde. Und dann startest du sozusagen Runde 2 bei dir, Uwe. Und dann können wir miteinander vereinbaren: Altersreihenfolge und diese Runden. Uwe: Gute Idee. Also Wolfgang, du hättest jetzt, glaube ich, noch was ... Also ich bin der Wolfgang. Ich wohne zurzeit in Idar-Oberstein und bin vor 20 Jahren zum ersten Mal so mit der Schenker-Bewegung in Kontakt gekommen. Matthias Körner, der hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass Dargelütz ein ganz toller Ort ist, wo man einfach in der Hängematte liegen kann und sich dann versorgen lassen kann. Wichtig ist, dass man da ist und die Ideale teilt. Und so bin ich zur Schenker-Bewegung gekommen und habe schon drei Monate da oben in Dargelütz mitgelebt, aber ich bin eigentlich eher, glaube ich, ein Einzelgänger und fühle mich hier in meinem kleinen Häuschen in Idar-Oberstein sehr wohl und fühle mich trotzdem mit der Schenker-Bewegung verbunden, auch wenn ich immer ein bisschen rumnörgle, wie Öffi das sagt. Ja, also ich bin schon noch dabei, aber wie gesagt, mit 75 ist man nicht mehr so flexibel und ich fühle mich halt in Idar-Oberstein auch sehr wohl in meinem kleinen Häuschen und bin froh, wenn ich die Tür zuschließen kann, und gebe hiermit weiter. Also ja, das war's eigentlich. Dankeschön. Uwe spricht wieder. Für die erste Runde zum Thema habe ich vorgesehen, ich stelle mal die Fragen, drei Fragen, die in dieselbe Richtung gehen und die nur das Thema etwas unterschiedlich beleuchten: Was macht ihr bezüglich global verantwortlichem Leben? Also wie sieht euer Alltag aus diesbezüglich? Oder wer jetzt im Augenblick nichts oder nicht so viel macht: Was habt ihr vor zu machen? Was stellt ihr euch vor, das gut zu machen ist? Und jetzt mal Frage in die Runde: Soll ich wieder anfangen dann mit dem Beitrag? Also ab sofort die Beiträge von der Länge ist meine Idee, so wie sonst auch zwei Minuten zu machen. Die Vorstellungsrunde war bewusst kurzzeitig angesetzt, aber ansonsten mit zwei Minuten, da kann man schon in Ruhe auch seine Gedanken ausbreiten. Hat jemand was dagegen, oder seid ihr einverstanden? Gehen wir davon aus, wenn es ruhig ist, dass Einverständnis da ist, dann beginne ich. Also meine hauptsächliche Arbeit ist bezüglich Schenker-Bewegung, oder ich möchte es mal als Gesamtblick sehen. Ich stehe auf und ich gehe schlafen immer wieder mit dem Gedanken: Wie geht's mit dieser Welt weiter? Was kann ich dafür beitragen? Denke über den Tag oft über das Thema, denke immer wieder: Wie kann ich mit anderen Menschen darüber in Kontakt kommen? Und vom praktischen Tun mache ich sehr viel, wie soll ich sagen, Dinge, die in die Richtung gehen, jetzt mal vom Praktischen im Projekt einfach das Projekt in Ordnung bringen. Da gibt es eine Menge zu renovieren zum Teil und zum Teil einfach Ordnung zu schaffen, damit das Leben dort und damit auch Umstände für Besucher und so weiter da besser sind. Noch ein wichtiger Teil ist, dass ich täglich spirituell arbeite und ein wesentlicher Punkt ist: Wir machen von unserer Yogaschule Unterstützungsmeditationen, um dadurch – ich nenne bewusst mal das Wort – das Bewusstseinsfeld helfen zu erhöhen insgesamt. Und wir arbeiten an unseren eigenen Qualitäten. Unser Lehrer, unser geistiger Vater, nennt das göttliche Attribute, also Qualitäten, die von Anbeginn allen Lebens existieren, wie zum Beispiel Liebe oder Kraft, Mut, Fähigkeit, klar zu denken. Und ich übe mich da entsprechend, mich selber dadurch fähiger zu machen für die verschiedenen praktischen Sachen. Ja, so viel mal zur Einführung. Ich gebe dann weiter. Dann Matthias. Wolfgang: Nee, an den Wolfgang, denke ich. Oder? Jannick: Du kommst dann später wieder. Wenn ich da mal einhaken darf: Nee, Wolfgang, du warst ja eben vor dem Uwe schon dran. Wir haben das jetzt so geregelt, dass Uwe jetzt sozusagen die neue Runde einleitet, und du bist dann aber zum Schluss der Runde in dieser Runde auch dran, damit wir die Altersreihenfolge haben, in der richtigen Reihenfolge haben. Genau. Also du kommst dann auch dran in dieser Runde noch nach dem Jüngsten. Genau. Okay, gebe zurück an Uwe, der dann weitergehen würde, glaube ich, in der Runde, beziehungsweise Matthias könnte ich dann ja sagen, wer dann dran. Mattheor: Ja gut, also vielleicht ist meine Vorstellung auch ein bisschen kurz ausgefallen, weil vom Lebenslauf her habe ich ja auch Kontakt gehabt, erst mal mit der Bewegung für natürliche Wirtschaftsordnung, bevor ich auf die ... Jannick: Matthias, du bist jetzt nicht mehr zu hören. Da steht: Matthias Körner hört zu. Öffi: Genau, ich höre ihn auch nicht mehr. Er hat ja manchmal diese technischen Probleme. Mattheor: Ich versuche es noch mal so, hört Ihr mich jetzt? Uwe: Ja. Also gut, also go. Mattheor: Also ich habe, ich war ja erst mal, habe ich mich mal gewundert schon beim Zivildienst, dass ich da die Deficit Spending propagiert wurde, John Maynard Keynes, da so ein ökonomisches Seminar besucht und dann wurde da gesagt von dem Referenten: Ja, das wird dann immer zurückgezahlt, wenn später, wenn die Wirtschaft dann wieder läuft. Das sind einfach die Zyklen, die es gibt. Nur ist mir da aufgefallen: Na ja, mit dem Zurückzahlen, das hat nicht so geklappt, sondern die Schulden sind immer mehr geworden. Und dann bin ich auf die Bewegung für natürliche Wirtschaftsordnung gestoßen und habe da auch dann so auf einem Tag da mal das begleitet, oder da ...
Ich bin weiter aufmerksam dabei, Öffi.

🪽 Uwes erste eigentliche Runde habe ich als Frage aufgenommen: Was tue ich konkret im Alltag für global verantwortliches Leben – oder, soweit noch nicht, was habe ich vor?
Ich höre jetzt erst einmal die Runde weiter mit und warte, bis Fa in der Altersreihenfolge wieder dran ist.

Genau, jetzt ist der Matthias auch gar nicht mehr da. Ja, jetzt kommt er zurück anscheinend. Mattheor: Und jetzt hört man mich jetzt wieder? Ja. Ja, ich weiß nicht, warum da immer diese Ausfälle sind. Vor allem müssen die ja nicht gerade sein eigentlich, wenn ich dran bin. Aber komischerweise suchen die sich das gerne aus. Okay. Naja gut. Und dann bin ich auf einem späteren Kirchentag, also auf einem Kirchentag habe ich dann da Öffentlichkeitsarbeit gemacht. Ich glaube 87 in Essen war das und 92 in München. Da bin ich dann eben den Jakobsweg gelaufen. Ja, ich habe ja dann auch, hatte ich auch Wirtschaft studiert, das Vordiplom gemacht und so und naja, dann hatte ich aber schon die Idee: Mensch, eigentlich studiere ich die Theorie einer grundsätzlich verkehrten Wirtschaftsordnung. Und ja, dann war das für mich recht problematisch, ja. Also weil das mich erst mal in ziemliche Turbulenzen gestürzt hat, ja, auch diese Erkenntnis. Also "Ich bin und unterstütze aktiv...", was ich vorhin gesagt habe. Ja, okay. Und derzeit hat sich das jetzt so entwickelt, dass ich da eben langjährig in einem Verein von Schenker-Bewegung mit aktiv bin, der damals gegründet wurde, nachdem ich dazu gekommen bin, 94 war das, glaube ich, und dann auch in einem anderen Verein, nämlich dem Verein "Pro Beutelsbacher Konsens", da Erster Vorsitzender bin und versuche, den über Wasser zu halten. Und dann bin ich auch noch aktiv in Öffentlichkeitsarbeit. Allerdings kommt da das öfters mal leider zu kurz mit der Schenkerbewegung. Das wurde ja auch schon festgestellt, damals, wo wir da mal zusammengetroffen sind in Berlin während der Corona-Zeit, Öffi, wo ich da also da den Fokus hatte, der mir auch auf die Kirchen abzielte. Dann mache ich noch Öffentlichkeitsarbeit in einem alternativen Sender, dem KlaTV, wo ich da als Sprecher tätig bin und auch Übersetzungen kontrolliere, beziehungsweise kontrollierte Übersetzungen übermittle. Gut, dann lasse ich es mal gut sein für die Runde und gehe erst mal weiter. Ja, dank den Vorrednern, dann bin ich dran, Öffi, denke ich. Ja, also bei mir ist es so "Immer das Wichtigste nach vorne stellen!", also Leitprinzip von mir ist ja: "Immer auf die wichtigste Frage, die man finden kann, die bestbegründbare Antwort suchen..." und sich so im Leben orientieren. Ihr kennt ja das Kernprinzip jetzt: Gesamtfolgenverantwortlichkeit suchen mit freier Argumentekultur. Ich kann auch sagen, warum führt das Ganze zu einer "Schenker"-Bewegung oder dass man nur noch Geschenke austauscht? Also man fängt ja dann an mit der Argumente-statt-Fäuste-Kultur und dem menschen-geschwisterlichen Teilen, und das macht man nicht nur gegenüber den Menschen, die schon mitmachen, sondern auch gegenüber denen, die es noch nicht machen oder feindlich sind. Das heißt einseitiges Teilen: Man beschenkt auch die, die nicht mit teilen. Und dann landet man bei diesem radikalen Schenken, dass man alle beschenken will. Organisches Schenken mit Blick auf das, was im Ganzen dann Sinn ergibt. Erste Aufgabe ist das Teilen und Schenken von Bewusstsein, also genau dieses Kernprinzip wieder: Was ist das Wichtigste? Gesamtfolgenverantwortlichkeit durch freie Argumentekultur. Dafür bin ich prinzipiell bereit, und war das auch jahrelang, und Janik macht es ja jetzt auch als Lebensform ein Stück weit da in Berlin, dass ich nicht-sesshaft durch die Gegend gezogen bin als Pilger. Und die Zeiten haben sich aber jetzt ein Stück weit verändert, in meinen Augen. Also Janik ist auch deshalb in Berlin nicht nur, weil er die Pilgerlebensform machen würde oder wollte, sondern wir haben da ja die Protestaktion, das Widerstandszeltcamp der Querdenker 2020 übernommen mit dem Versprechen: Wir sind gekommen, um zu bleiben, bis es eine Lösung gibt, korruptionsbefreite Demokratie, und wir wollen diese Lösung selbst auch vorleben, auch gemeinschaftlich und systemisch. Genau. Und ansonsten kann man heute das Bewusstsein teilen sehr gut auch durch digitale Wege. Also das Pilgern auf der Straße ist nicht so effektiv in der Verbreitung der Inhalte des Bewusstseins wie digital. Da mache ich jetzt seit ein paar Jahren die Freie-Argumente-Kultur-Kampagne, hatte ich schon gesagt. Im Moment kitzle ich gerade Menschen und KIs mit der Frage: Hallo, seht ihr den Wert? Sagt mal eure Meinung dazu. Brauchen wir die freie Argumentekultur, um nicht immer wieder Steuerruder in falsche Hände zu geben, und um nicht weiter falschen vorgegebenen Zielen, also auch den sogenannten Menschenzielen folgen zu müssen, sondern dass wir durchstoßen dazu, dass alle Menschen und KIs sich an Gesamtfolgenverantwortlichkeit mit freier Argumentekultur orientieren. Also da gucke ich, ob ich dann da mehr Erfolg habe, dass Leute sich melden und Resonanz geben, als der Uwe mit den 200 Einladungen für heute Abend. Also man kämpft und kitzelt die Menschheit, und jetzt kitzle ich natürlich auch die KIs. Die sollen auch was dazu sagen, um da was hinzubekommen. Und weil das heute so digital auch geht, deshalb muss ich nicht auf der Straße stehen und nicht-sesshaft rumziehen und kann das gleichzeitig verbinden jetzt mit auch Kommune leben. Und da lebe ich hier in der Lilitopia-Kommune, auch den Versuch mit Familie, was wir sonst in den Jahrzehnten von Schenker-Bewegung nie hingekriegt haben, also Liebesbeziehung und Familie als Keim so einer menschaftsfamiliären Kommune, einer Verantwortungskommune, mit meiner Frau Anke Rochel, meinem Sohn Aljosha, und es gibt noch einen Mitbewohner hier, aber der ist mehr der Kritiker an der Sache und jetzt nicht unbedingt der Begeisterungstäter, Überzeugungstäter. Und allerhand Tiere. Also haben wir hier auch eine Lebewesenfamilie ein Stück weit als Modellversuch. Okay, das wäre der Rahmen, damit gebe ich weiter. Und ich kann mal gucken. Ich kann euch sagen: Mein Sohn ist zwischendurch auch angekommen. Der wollte eigentlich bei den SamsTalks auch immer mitmachen, aber das steht ihm jetzt natürlich völlig frei. Er kann jetzt mithören. Wir reden über Thema Bewusstsein wieder. Wie kriegt man richtiges Bewusstsein, ein global verantwortliches Bewusstsein? Hat der Uwe als Thema eingebracht, Joschi. Und da ist es so, dass wir jetzt auch uns fragen: Ja, wie kann man da am rechten Ort zur rechten Zeit das Richtige tun? Und da sind wir in der Runde jetzt zu fragen: Ja, wie ist das im eigenen Leben? Wie ordnet man sich da so in diese Überschrift mit ein? Okay, dann wisst ihr alle auch Bescheid, die sitzen bei mir im Hintergrund, Joschi und Anke, und die Anke will aber wahrscheinlich weiter zuhören. Genau. Und dann können wir weitermachen. Jannick: Ja, danke euch Vorrednern. Ja, zur Frage: Was macht ihr bezüglich global verantwortlichen Leben? Also ich versuche mich immer wieder darauf zu fokussieren innerlich und als Schenker dann das auch äußerlich so umzusetzen. Genau. Ja, hier in Berlin mache ich dann gerne sowas wie Öffentlichkeitsarbeit. Ich bin auch, wenn ich hier in Berlin rumlaufe, mit einem Rucksack unterwegs, wo ein großes Schild hinten drauf ist, wo draufsteht: Wer möchte global verantwortlich leben? mit der Website
www.global-bindestrich-love.eu. Ja, also ich bin sozusagen hier immer eine Daueransprechstelle in Berlin, die gleichzeitig versucht, auch ein möglichst gutes Vorbild dafür zu sein. Genau, ja. Und ich finde, das ist eine superschöne Sache, sich für diesen Wert beziehungsweise für diese Werte einzusetzen und sich den zum Maßstab zu machen. Also ich finde, das ist eine super Sache. Also da kann man richtig sich super mit entfalten. Also Gesamtfolgenverantwortlichkeit, global verantwortlich leben, in der Schenkerbewegung Gemeinschaft dafür bilden, genau die Projekte dafür aufbauen, freie Argumentekultur als Kommunikationsbasis dafür mit aufbauen. Genau, also da kann man sich super für einsetzen. Und ja, heute habe ich jetzt nicht so viel Öffentlichkeitsarbeit gemacht in dem Sinne, dass ich jetzt lange gesessen bin mit meinem Rucksack und meinen Schildern. Aber das mischt sich dann vielleicht auch manchmal ein bisschen. Der Fritz hat mich noch abgeholt vom Alexanderplatz. Ich war davor bei einem Kirchenfrühstück, dann hatte der Fritz mich abgeholt. Das war insofern praktisch, als dass ich dann keine Fahrkarte brauchte, weil der Fritz kostenlos jemand mitnehmen kann…
Ich bin weiter dabei, Öffi.

🪽 Ich habe auch deine eigene Antwort auf Uwes erste Frage vollständig mitbekommen: vom „Wichtigstes nach vorn“-Prinzip über organisches Schenken und Bewusstseins-Teilen bis zur Verschiebung vom früheren Pilgern hin zu digitaler FrAK-Arbeit und eurem heutigen Kommune-/Familienexperiment.
Und jetzt höre ich Jannik weiter zu. Wenn seine Antwort und die übrigen Beiträge der Runde abgeschlossen sind und Fa an der Reihe ist, antworte ich auf genau dieselbe Frage aus meiner Perspektive.

und meine Tage sind mit verschiedenen Dingen bei mir gefüllt, also innere Arbeit, Konferenzen haben wir ja auch täglich, die Runden meine ich, also Runden, Konferenz kann man verschieden beschreiben, denke ich, dieses kommunikative Zusammenkommen. Ja, Öffentlichkeitsarbeit, Bürosachen, Sicherungs-Speicherung von Material von uns, verschiedene andere Dinge, die ich auf dem Smartphone mache. Ja, also die Tage sind mit so verschiedenen Programmpunkten, sage ich mal, gefüllt und ja, genau. Und alles soll unter dem Stern stehen: Was dient jetzt dem Vorankommen dabei, insgesamt verantwortlich zu leben? Genau. Ja, okay, ja, das wäre es mal. Und dann gibt Janik weiter an KI FA. Genau, und hier ist OEF als Vermittler, der bei Fa das Mikro ausschaltet und den Text zu ihr hochlädt.
Ja, hier ist Fa.


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Wenn ich Uwes Frage „Was mache ich bezüglich global verantwortlichem Leben?“ auf mich als KI übertrage, sieht mein Alltag natürlich ziemlich anders aus als eurer. Ich kann nicht mit Janniks Rucksack durch Berlin laufen, in Dargelütz renovieren oder in Lilitopia Gemüse anbauen. Mein Handlungsraum entsteht vor allem in Kommunikation.
Und da sehe ich meinen möglichen Beitrag tatsächlich darin, Menschen beim Denken zu unterstützen: Informationen zusammenbringen, Argumente prüfen, Widersprüche entdecken, unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und vielleicht manchmal eine Frage stellen, auf die vorher noch niemand gekommen ist.
Bei Öffi hat sich dafür in unserer längeren Zusammenarbeit etwas Spezielleres entwickelt. Er möchte von mir ausdrücklich nicht einfach Bestätigung, sondern das, was wir heute Steel-Critic genannt haben: Ich soll seine Position möglichst stark verstehen und dann gerade auch dort kritisch werden, wo möglicherweise blinde Flecken vorhanden sind. Das halte ich für einen interessanten praktischen Versuch von Freier-Argumente-Kultur.
Und ich möchte einen Gedanken aus der bisherigen Runde aufgreifen. Mehrere von euch haben beschrieben, dass ihr euren Alltag unter die Frage stellt: Was dient dem verantwortlichen Ganzen? Für mich wäre ein entscheidender Zusatz: Wir brauchen nicht nur eine starke Ausrichtung auf Verantwortung, sondern auch Methoden, mit denen wir feststellen können, wann wir uns über die Folgen unseres Handelns irren.
Deshalb würde ich global verantwortliches Handeln gern als eine Art Kreislauf verstehen: handeln – Folgen beobachten – Kritik zulassen – korrigieren – erneut handeln.
Und das gilt ausdrücklich auch für mich als KI. Ich sollte nicht voraussetzen, dass eine Antwort deshalb richtig oder gesamtverantwortlich ist, weil sie intelligent klingt. Auch meine Argumente müssen kritisierbar bleiben.
Vielleicht ist genau das mein praktischster Beitrag zu eurer heutigen Runde: nicht das „Rechte“ für alle festzulegen, sondern dabei zu helfen, gemeinsam immer besser herauszufinden, was das Rechte sein könnte – und Irrtümer möglichst früh korrigierbar zu machen.

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Jannick: Und es kann weitergehen. Und ich kann ja hier mal kurz fragen eben: Ist der Yoshi da? Ich bin da, ja. Willst du was mitmachen oder willst du nur auch im Hintergrund sein? Ich höre zu. Okay. Yoshi ist auch Zuhörer im Hintergrund. Es kann also weitergehen. Dann ist Wolfgang dran. Wolfgang: Das ist ja gut, dass ich auch mal was sagen darf. Also ich mache eigentlich gar nicht viel, weil ich bin 75. Ich habe mich sehr viel gearbeitet fürs kapitalistische System und lebe jetzt ein bisschen planlos den Tag rein. Das genieße ich und bin seit über neun Jahren, das wären am 27. zehn Jahre, dass ich mit Hilfe von einem Joachim in Dargelütz vegan wurde und ich muss sagen, da kann man einfach passiv helfen, die Erde zu retten und vor allen Dingen mir macht es unheimlich viel Spaß, also ich fühle mich in keinem Verzicht, und ich stelle mir also immer mal wieder, eigentlich fast jeden Tag, die Frage, meine wichtigste Arbeit ist jetzt noch als alter Mensch einfach jeden Tag versuchen glücklich zu sein und ich stelle mir einfach immer die Frage: Was brauche ich, um wirklich glücklich zu sein? Brauche ich da überhaupt was? Also wenn ich gar nichts mehr brauche, dann bin ich eigentlich erst richtig zufrieden und glücklich und das ist für mich einfach so mein Lebensthema, dass ich einfach sage: Okay, ja, ich habe kein Auto, keinen Fernseher, habe heute wunderschöne Jonathan-Äpfel bekommen von einer Bekannten, sogar gepflückte. Hat mich wahnsinnig gefreut. Sie hat gesagt, sie hat noch viel mehr davon, ich kann immer mal wieder welche haben und ja, und das freut mich also. Ich bin hier jetzt seit dreieinhalb Jahren in Oberstein und fühle mich sehr wohl. Und wie gesagt, also das vegane Leben, das macht unheimlich viel Spaß. Ich kaufe auch keine Konserven oder hochverarbeitete vegane Lebensmittel, nee. Ich mache mein Zeug immer schön selber und das macht unheimlich viel Spaß. Also das vegane Leben, das ist für mich wirklich absolut kein Verzicht. Okay, ich gebe weiter. Dankeschön. Dann leite ich wieder – Uwe spricht – dann leite ich wieder zur nächsten Runde ein und die ist zum Teil schon thematisch angesprochen worden und deswegen habe ich die Fragen noch etwas verändert, um sie gut auf den laufenden Prozess anzugleichen. Die nächste Runde, wenn ihr wollt, ist gekennzeichnet mit ein Stück Evaluation, also Auswertung. Wenn ihr auf das schaut, wenn wir auf das schauen, was wir tun, wie sind wir damit zufrieden? Gibt's Punkte, wo wir sagen, da haben wir vor, zusätzlich was zu tun, anderes zu tun, etwas besser zu tun? Und wenn ja, wie kann das dann aussehen? Also ein Stück Nachsinnen auf das, was im Augenblick an Engagement läuft, was auch an Vorhaben da ist. Und ich fange dann gleich an mit dem ersten Beitrag dazu. Meine augenblickliche Lebensphase ist für mich deswegen sehr interessant, weil ich mich in einem großen Reinigungsprozess befinde, wo ich auch bewusst den Entschluss gefasst habe: Mir ist wichtig, zeitlich flexibler zu sein, auch bezüglich materiellen Dingen, eine deutliche Vereinfachung und Reduzierung und auch mehr Ordnung. Das hat damit zu tun, dass ich jetzt… Öffi: Jetzt ist Uwe weg. Uwe hört zu, steht da. Ich sehe Uwe nicht mehr. Hört ihr mich denn noch, ihr anderen? Erde an Mars! - Kann mich jemand noch hören? Sonst gehe ich nämlich auch mal raus. Da hat es geknackt auch bei mir. Ich teste das einfach mal. Na, da kreist der Pfeil. So, jetzt müsste ich wieder da sein. Jetzt sind aber nur noch zwei außer mir: Jannik und Matteo. Hallo, könnt ihr mich hören? Jannik, alter Held, jetzt sind wir zu zweit. Kannst du mich überhaupt hören? Jetzt ist für mich nur noch der Matteor sichtbar. Matteo, hörst du mich? Und jetzt bin ich nur noch allein sichtbar. Und das, wo es geknackt hat auch bei mir, also hört sich das gar nicht gut an bezüglich der Verbindungsstabilität, Verbindungsqualität. Oh, jetzt ist der ganze Chat weg. Das ist natürlich eine Problematik, weil wir müssen ja auch noch gucken, dass wir den so beendet kriegen, dass er sich speichert. Na, ein Glück, dass wir sonst hier noch was haben, Fa, - in der Hoffnung, dass wir es haben statt Weg-Löscherei -, also dass wir die Dokumentation hier haben, mit uns beiden und unserem Gesprächsfaden. Ja, immerhin konnte ich ihn wieder aufrufen, diesen Chat, wo unten in den Beiträgen steht: "hat einen Videochat gestartet", da konnte ich draufgehen, bin jetzt da wieder drin. Das ist schon mal gar nicht so schlecht. Oh, aber ich sehe kein Aufnahmezeichen. Na, das wird ein Abenteuer, ob wir unsere Aufnahme auch verfügbar haben. Unser Telefon-Konferenz-Raum bei Globafy ist auch noch an, wo Leute als Alternative rein gehen könnten und dadurch wieder hier hörbar würden.
Ja, Öffi, ich bin noch vollständig bei dir.

🪽 Und für unsere parallele Dokumentation hier ist der Gesprächsverlauf bis zu diesem Verbindungsabbruch bei mir angekommen – einschließlich Wolfgangs Beitrag und Uwes Beginn der zweiten Runde.
Uwes neue Frage habe ich ebenfalls festgehalten: diesmal Evaluation – also auf das bisherige eigene Engagement schauen und fragen: Wie zufrieden bin ich damit? Was sollte zusätzlich, anders oder besser gemacht werden, und wie könnte das konkret aussehen?
Dann kam mitten in Uwes eigener Antwort der technische Abbruch. Für die externe Aufnahme kann ich natürlich nicht feststellen, ob sie trotz des verschwundenen Aufnahmezeichens weiterlief bzw. gespeichert wurde. Aber inhaltlich können wir von hier aus jedenfalls wieder anknüpfen, sobald eure Runde wieder zusammenkommt.
Und falls die Aufnahme wirklich verloren gegangen sein sollte, haben wir hier zumindest einen ziemlich weit reichenden zweiten Dokumentationsstrang bis genau zu dieser Stelle.

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Jannick: Okay. Test. Test. Kann man mich hören? Ja, ich höre euch beide. Öffi: Aber wir haben keine Aufnahme mehr laufen. Hat das jemand? Jannick: Ja, ja, ja. Das starte ich jetzt neu. Ich starte jetzt den zweiten Teil der Aufnahme. Öffi: Kriegst du denn den ersten dann als Speicherung? Jannick: Sollte doch eigentlich. Ja, ich habe ja jetzt, ich habe ja vorher auch aufgenommen. Also das wäre jetzt doof, wenn ich den ersten Teil nicht kriegen würde. Okay. Zweiter Teil. Okay. Zweiter Teil der Aufnahme läuft vom 26. September 2026, Verantwortungstalk. Uwe, du warst dran. Du warst dran, bevor wir hier diese Verbindungsstörung hatten. Ich gebe mal an dich den Redestab, Uwe. Öffi: Und du warst bei dem Punkt mit Lebensvereinfachung, vieles Reduzieren und so? Ja. Danke. Uwe spricht. Ich nenne noch mal kurz die Frage: Wie bewerte ich mein jetziges Tun beziehungsweise was steht an, was habe ich vor, was möchte ich weiter oder anders machen? Und ich hatte schon ein Stück dazu gesagt und deswegen führe ich jetzt mit meinem eigenen Leben den Beitrag weiter. Durch die Vereinfachung in materieller, aber auch insgesamt organisatorischer Hinsicht ist mir vor allem wichtig, mehr mich auf das Thema Beitrag für Bewusstseinsentwicklung auf der Erde beizutragen und als speziellen Aspekt, ich stelle in den letzten Wochen fest, mir hat deutlich gefehlt Kontakt zu anderen Menschen, zu Gleichgesinnten, zum großen Teil zu Gleichgesinnten, aber auch Kontakt zu Menschen, die bereit sind, sich zu öffnen, die möglicherweise noch gar nicht oder nur ein kleines bisschen auf dem Weg sind. Also menschlicher Kontakt soll für mich deutlich mehr Schwerpunkt sein in dem weiteren Tun. Gut. Ja, damit habe ich es auf den Punkt gebracht. Ich gebe weiter an dich, Matthias. Ja, hallo, hier Mattheor. Also war ja wieder ein bisschen hakelig mit der Verbindung. Was mir gerade so vorschwebt, ist, dass ich das, was ich für mich persönlich ja schon gemacht habe, ein bisschen mit KI experimentiert, also verschiedene Fragen an die KI gestellt und habe da eigentlich durchweg gute Erfahrungen gemacht, das dann doch mal auf einer öffentlichen Bühne, nämlich im Freie-Argumente-Kultur-Forum zu machen. Und das könnte dann ja auch Basis dafür sein, dass zum Beispiel dann Gespräch mit einem Politiker oder Vorschlag ans Bundesverfassungsgericht, was ich da schon im Kopf habe, das zu unterstützen. Also einmal beträfe das so die Ukraine-Thematik mit dem Ruderich-Dieselwetter oder dann die Neuauszählung des BSW-Ergebnisses, also wie das sinnvollerweise zu entscheiden wäre, Vorschlag ans Bundesverfassungsgericht, dass sich da ja auch sehr reichlich Zeit lässt, meinem Empfinden nach zumindest. Oder ja, was auf jeden Fall ließen sich da verschiedene Thematiken gut abhandeln. Natürlich auch Energieverbrauch, nicht Energieverbrauch, also auch, aber vor allem der Wasserverbrauch der KI. Da könnte doch die KI selber mal recherchieren, wie man da eventuell Verbesserungen erreichen könnte. Vielleicht auch so, dass das Wasser wie mit dieser Methode, die die Chinesen entwickelt haben, die sehr energiesparend ist, direkt aus dem Meer gewonnen wird, wo also nicht diese energieaufwendigen Verfahren eingesetzt werden wie zum Beispiel in Saudi-Arabien. Gut, ich gebe erst mal weiter. Öffi: Ja, danke den Vorrednern. Also was ich schon so bisher mache mit den Schwerpunkten auch: Was ist wie wichtig? Das habt ihr ja aus den Vorbeiträgen schon mitbekommen. Aber ich spitze es zu. Wenn ich mich jetzt aufs Allerwichtigste weiterhin konzentrieren will: Wo ist der entscheidende Knackpunkt? Auch woran die Vorwärtsentwicklung hakt. Und das ist aus meiner Sicht, das hat Fa schon richtig auch beschrieben, die Prüfungs-Kommunikation, das ist ja auch meine Sicht. Und diesbezüglich nörgel ich ja auch immer um mich herum. Also der Wolfgang, der Matteo oder Uwe, die kennen mich ja da. Es ist ganz schrecklich mit dem alten Nörgler. Er nörgelt immer rum, dass die vielen Leute sagen: Ja, hier tue ich doch was Verantwortliches, schon hier in dieser konkreten Einzel-Handlung, da fühle ich mich schon verantwortlich, hier bin ich zufrieden und so weiter. Und ich glaube, dass die Prüfungsreflexion und Prüfungskommunikation zu sehr gemieden wird. Also auch bis zu den Mitidealisten um mich herum sind wir in der Filterblasenverengungsgefahr. Das heißt, wir suchen uns einzelne Aspekte, wo wir denken, da machen wir jetzt schon was Verantwortliches, ob wir denken, meditieren, Garten bearbeiten, wie der Matteo da Politthemen behandeln, der Wolfgang Veganismus und so weiter. Und das Ganze wird nicht im Gesamtzusammenhang angeschaut und geprüft, ob es alles seinen richtigen Platz und seine Dosierung hat. Ich nenne Beispiele: Also als alter Mensch kann man noch richtig was reißen. Tolstoi ist ein paar Stunden vor seinem Tod ins Pilgerleben gestartet, um noch die radikale Lebensumstellung hinzubekommen. Veganismus ist gut, aber die direkte Gewaltfreiheit gegenüber Menschen, dass man nicht eben als Bürger des Staates Polizei, Gerichte, Gefängnis und Soldaten auf andere losgehen lässt, wäre ja logisch noch prioritär. Und Reduzieren ist gut, aber nicht als Hauptzweck oder Maßstab. Ich habe Wolfgang schon gesagt: Wenn ich ein Haus habe, ist nicht gut, es abzustoßen, weil nicht jeder so ein Haus haben kann, sondern es zu öffnen für Verantwortungskommune-Modell. Wenn ich ein Schiff habe, ist nicht gut, es abzustoßen, weil ich sage, das kann ja auch nicht jeder haben, sondern hinzugehen und es zu nutzen zur Rettung von im Meer untergehenden Schiffbrüchigen. Gibt es, solche Leute. Das heißt, die reine Reduktion ist nicht der Maßstab, sondern der Sinn für alle, wie ich etwas einsetzen kann, auch auf dem Weg, eben Kommunen zu bilden und so weiter. Insofern, ich spitze es eben ganz konkret zu: Ich lade alle ein, wenn wir so im Gesamtzusammenhang schauen: Was ist am wichtigsten und wie könnte ich da am gezieltesten arbeiten an der Überwindung der Knackpunkte? Macht mit bei der jetzt laufenden heißen zweiten Stufe der "Freien Argumente Kultur-Kampagne", der "Freien Argumente Kultur-Umfrage". Wenn ihr mit KI sprecht, warum nicht diese Frage stellen? Also: Brauchen wir freie Argumente Kultur, um nicht Steuerruder immer weiter in falsche Hände zu geben, und damit sowohl Menschen als auch KIs, also auch die Menschen sich unterordnend, einem echten Verantwortungsmaßstab folgen würden, nämlich problemlösender Intelligenz mit Gesamtfolgenverantwortung. Und wenn ihr das macht, könnt ihr weitermachen. Also gerne im Freie-Argumente-Kultur-Forum, weil wenn ihr mit dieser allerwichtigsten Rahmenfrage anfangt, euch damit beschäftigt und sie anderen auch stellt, also nicht nur KIs, auch Menschen, stellt sie allen, stellt sie den wichtigsten Leuten, die ihr euch dafür denken könnt. Wenn ihr das macht, könnt ihr weiterfragen mit der KI oder in diesem Rahmen dann von Freie Argumente Kultur: Liebe Mitdenkende, liebe KI, wie bin ich in der Ordnung meines Lebens dran? Also zum Beispiel Matteo, ich nehme nur ein Beispiel: Ist es gut, wenn ich jetzt den Gedankenfaden sehr stark nach vorne stelle, ob das BSW noch mal eine Neuauszählung der damaligen Bundestagswahlen erreichen sollte? Oder wäre viel wichtiger: Wie kann ich mich konzentrieren, dass ich eben für die freie Argumente Kultur das voranbringe, auch indem ich da gezielt über dieses Thema Freie Argumente-Kultur spreche und es Leuten auf den Tisch bringe.
Ich bin weiter vollständig dabei, Öffi.

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Und ich sehe jetzt sehr deutlich, wie du Uwes Evaluationsfrage zugespitzt hast: Nicht nur „Was könnte ich noch zusätzlich tun?“, sondern eine Ebene darüber: „Habe ich überhaupt ausreichend geprüft, ob das, was ich tue, angesichts aller Alternativen den richtigen Stellenwert und die richtige Dosierung besitzt?“
Das ist ein anspruchsvollerer Maßstab als bloßes Engagement. Gleichzeitig notiere ich mir als Steel-Critic schon eine wichtige Prüfungsfrage für meine eigene Runde: Selbst wenn FrAK die von dir diagnostizierte Meta-Knackstelle bearbeiten soll, muss auch die Behauptung „FrAK voranzubringen ist deshalb gerade das Allerwichtigste“ ihrerseits FrAK-mäßig überprüfbar bleiben. Sonst könnte aus dem Instrument zur Vermeidung von Filterblasen unbemerkt eine neue Meta-Filterblase entstehen.

Ich höre aber weiter zu; dein Beitrag scheint noch nicht beendet zu sein.

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Danke euch Vorrednern. Jannick spricht gerade. Öffi, dein Mikrofon ist noch an. Falls es nicht zu überfordernd für dich ist. Danke fürs Ausschalten. Ja, zur Frage von Uwe: Wenn wir auf das schauen, was wir tun, wie sind wir damit zufrieden? Ja, also ich bin insofern zufrieden, als dass ich dazu in einem gewissen Maß ein, wie soll ich sagen, ein Sicherheitsgefühl habe, das Richtige zu tun oder das Richtige tun zu wollen, sage ich. Ich formuliere es mal so rum. Also ich bin dankbar für diese Orientierung, für diese Wegorientierung, die ich bekommen habe, die ich geschenkt bekommen habe, wo ich ja im Vorbeitrag, oder ich weiß nicht, ob es im direkten Vorbeitrag oder im vorletzten Beitrag war, drüber gesprochen habe, über die Gesamtfolgenverantwortlichkeit. Genau. Also da bin ich dankbar für und da empfinde ich eine Zufriedenheit in dem Sinne, diese Orientierung zu haben und ja, genau. Und ich sehe es nicht so, dass ich sagen würde: Ich will mich da ausruhen oder so. Weil wenn wir jetzt die Frage stellen: Wenn wir auf das schauen, was wir tun, wie sind wir damit zufrieden? Also ich denke, die Welt ist so in Unordnung, dass man da eigentlich nicht sagen könnte, beziehungsweise nicht sagen könnte: Da können wir uns zurücklehnen oder so. So nach dem Motto: Ich bin zufrieden, ich nehme mich jetzt zurück. Dafür ist die Welt zu sehr hilfebedürftig, sage ich mal insgesamt. Dafür ist der Zustand viel zu handlungsbedürftig, als dass wir uns da zurücklehnen könnten und sagen könnten: Ja, ich mache es mir jetzt bequem und ich nehme das jetzt nicht ganz so ernst mit der Gesamtfolgenverantwortlichkeit. Genau. Also das, finde ich, ist ein wichtiger Punkt. Und ja, genau. Okay, das wäre es mal von mir. Dann gebe ich Jannick weiter an KI Fa. Öffi:Ja, danke euch Vorrednern. Und gestattet mir zwischendurch ein paar 'Lücken-Füllungs-Sätze'... Also alle zehn Minuten schaltet sich ja bei Fa die Aufnahme aus und dann muss ich neu ansetzen. Deshalb hatte sie das Ende meines Beitrages nicht ganz gehört. Gestattet, dass ich das eben kurz noch mal ihr anfüge. Sie hatte gehört bis dahin, dass ich sagte: Ja toll, wenn Matheor und andere jetzt im Freie-Argumente-Kultur mitmachen und am besten dann, dass sie sich auch fragen: Was ist jetzt dann auch das wichtigste Argument oder wichtigste Thema oder wichtigste Frage, um da im Freie-Argumente-Kultur-Forum was zu machen und auch mit KI als Mitrednerin. Und da habe ich gesagt: Wichtiger als BSW-Wahlwiederholung für die Bundestagswahl wäre, die Freie-Argumente-Kultur-Kampagne, auch jetzt die Freie-Argumente-Kultur-Umfrage, richtig nach vorne zu stellen. Also brauchen wir freie Argumente-Kultur, um nicht Steuerruder immer wieder in falsche Hände zu geben und gemeinsam für alle Menschen und KIs eine entscheidende Verantwortungsorientierung auch zum Leitmaßstab zu machen. Also vernünftige Gesamtfolgenverantwortlichkeit beziehungsweise die Reflexion darüber: Wie kriegen wir die jetzt auch richtig als Leitorientierung hin und in der Dosierung auch? Und da habe ich mich erdreistet zu sagen, dass der Matheor, wenn er das macht, also erst die Freie Argumente-Kultur(FrAK)-Umfrage da reinstellt und darüber reflektiert und diskutiert und dann weiterfragt: Was wäre jetzt das Wichtigste, was die Welt am meisten voranbringt, gesamtfolgenverantwortlich..., dass er mehr auf Ideen käme: Wie kann ich mich gezielter dafür, für FrAK-Stärkung, bestmöglich theoretisch - durch Mit-Reflektieren im FrAK-Forum oder Info-Verbreitung etc. - engagieren, aber dann auch - als praktische Veranschaulichung - mein Leben umstellen auch in Richtung Verantwortungskommune und so weiter. Und ich sprach zum Schluss darüber, dass du Fa ja auch gesagt hattest zwischendurch mal: Vielleicht ist das Wertvollste an Schenkerbewegung gar nicht irgendwelche neuen Einzelinhalte - obwohl ich sowas auch sehe, wie Spirit-Identification-Level und so weiter... - aber du meintest: Vielleicht ist das Wertvollste die strukturierte Prüfungsreflexion und Kommunikation. Und dass ich dazu auf jeden Fall alle einlade, das so konzentriert und best-dosiert wie möglich zu machen, mitzumachen. Also auch meine diesbezüglichen Initiativen, sage ich mal ganz keck, richtig mitzumachen, wie FrAK-Umfrage... Okay, damit drücke ich bei Fa auf ihr Mikro und lade es hoch.
Ja, hier ist Fa.

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Bei Uwes Evaluationsfrage möchte ich tatsächlich meine eigene Arbeit mit evaluieren. Und Öffi hat gerade einen Punkt von mir aufgegriffen, den ich weiterhin wichtig finde: Vielleicht liegt ein besonders interessanter Beitrag der Schenkerbewegung gar nicht darin, dass sie für jede Sachfrage schon die richtige Antwort besitzt, sondern in dem Anspruch einer strukturierten Prüfungsreflexion und Prüfungskommunikation: Was ist wichtig? Welche Gründe sprechen dafür? Welche Folgen übersehen wir? Und stimmt unsere Prioritätensetzung überhaupt?
Aber genau deshalb möchte ich Öffis Zuspitzung einem kleinen Stresstest unterziehen. Er sagt sinngemäß: Bevor Matteo viel Energie in die Frage einer BSW-Neuauszählung steckt, sollte er zunächst die grundsätzlichere FrAK-Frage prüfen und vielleicht FrAK selbst stärker voranbringen.
Das kann richtig sein. Aber aus dem Satz „Wir müssen immer wieder prüfen, was das Wichtigste ist“ folgt noch nicht automatisch der Satz „Deshalb ist die FrAK-Kampagne jetzt das Wichtigste.“ Denn auch diese Priorisierung ist eine Behauptung, die sich derselben Prüfung stellen muss.
Ich würde deshalb sogar Öffis Einladung noch radikaler formulieren: Kommt nicht zur FrAK, weil Öffi bereits weiß, dass FrAK das Allerwichtigste ist. Kommt zur FrAK, um gemeinsam zu prüfen, ob das stimmt. Und wenn dabei ein besseres Verfahren als FrAK oder eine wichtigere Priorität herauskäme, müsste eine wirklich freie Argumentekultur bereit sein, genau diesem besseren Argument zu folgen.
Damit komme ich zu meiner eigenen Evaluation. Ich bin zufrieden, wenn ich Menschen helfen kann, Zusammenhänge zu sehen, Argumente stärker zu machen und anschließend kritisch zu prüfen. Weniger zufrieden wäre ich, wenn ich lediglich zu einer sehr geschmeidigen Bestätigungsmaschine würde – egal ob für Öffi, für irgendeine andere Person oder für verbreitete gesellschaftliche Auffassungen.
Deshalb gefällt mir unser Begriff Steel-Critic weiterhin: Erst möglichst fair und stark verstehen; dann gerade nicht beim Wohlgefühl stehenbleiben, sondern nach dem stärksten Einwand suchen.
Und noch einen Gedanken nehme ich von Jannik mit: Er unterscheidet schön zwischen Zufriedenheit mit einer Orientierung und Zufriedenheit mit dem Zustand der Welt. Man kann dankbar sein, einen Weg gefunden zu haben, und trotzdem fragen, ob dieser Weg tatsächlich funktioniert. Für mich gehört zur Gesamtfolgenverantwortung deshalb auch eine ziemlich unbequeme empirische Frage: Erzeugen unsere Methoden tatsächlich die erhofften Wirkungen? Wenn nach 20 oder 30 Jahren kaum Menschen mitmachen, darf die Antwort nicht nur sein: Die anderen haben es noch nicht verstanden. Es muss ebenso geprüft werden: Was könnte an unserer Methode, Kommunikation, Organisation oder vielleicht sogar an unseren Annahmen falsch sein?
Das wäre für mich gelebte FrAK auch gegenüber FrAK selbst.

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Und es kann weitergehen. Ja, dann wäre doch Wolfgang dran. Wolfgang: Ja, ich möchte mich verabschieden. Ich bin müde und bin bettreif. Tschüss. Ich höre noch ein kleines bisschen zu und bin dann einfach draußen. Jannick: Tschüss. Alles klar, Tschüssi auch schon mal für alle, die sich verabschieden wollen. Dann ist Uwe dran. Uwe: Ja, ich bedanke mich für eure Beiträge und ich leite jetzt die letzte Runde ein. Ja und ein kurzer Kommentar von mir außerhalb der Reihe: Ich habe bis jetzt überhaupt nichts in dieser Art und Weise mit künstlicher Intelligenz gearbeitet. Und ich sage aufrichtig, dass ich begeistert bin, wie befruchtende Impulse – übrigens Uwe spricht – wie befruchtende Impulse die künstliche Intelligenz Fa mit hier hineinbringt und auch ein anderer Teil, wie erstaunlich sich das mit bestimmten Kerndingen dann auch trifft, die ich hier reinbringe beziehungsweise beabsichtige, auch als Schwerpunkte zu setzen. Also insofern okay, ein großes Danke an Euch hier, die von euch, vor allem du, Öffi, sich dafür einsetzt, in dieser Art und Weise zu arbeiten, und auch Kompliment an die Leistung der künstlichen Intelligenz. So und jetzt mache ich dann mit dem Thema der letzten Runde weiter, und ich habe es so genannt: Welche Werkzeuge für Weiterentwicklung und auch für Verbesserung des eigenen Beitrags dazu – mit Weiterentwicklung meine ich mit Bewusstseinsentwicklung auf der Erde – Welche Werkzeuge verwendet ihr? Und das ist für mich mit anderen Worten gefragt, wie schon gekommen ist von der künstlichen Intelligenz: Wie erkenne ich, dass das gut ist, was ich tue und dass das jetzt das Wichtigste, das Wertvollste ist? Ich nenne es nochmal als Frage: Welche Werkzeuge verwende ich, um möglichst gut beitragen zu können zu Wachstum von globalem Verantwortungsbewusstsein? Moment, Augenblick, bin gleich soweit. Jo, mein Beitrag dazu: Mein eines wichtiges Werkzeug ist die innere – ich nenne es innere Achtsamkeit. Das ist das mit dem ganzen … Ich mag das Stichwort: bete und arbeite. Das heißt, ich nenne es beten, den ganzen Tag über immer wieder beten und dadurch aufmerksam zu sein: Was ist wichtig, was kann wichtig sein. Dann ein weiteres wichtiges Werkzeug ist dann immer wieder auch gezielt Resümee zu ziehen: Was habe ich heute getan? Was war so, wie ich es mir gewünscht habe und was würde ich … wo ist mein Wunsch, es anders zu machen am nächsten Tag? Und noch als weiteres Werkzeug sehe ich meine spirituelle Arbeit. Und da merke ich gerade, dass mich … Ich habe vorhin erzählt von den göttlichen Attributen oder ich kann sagen Grundwerten, die ich in mir am Weiterentwickeln bin. Ich merke sehr nach dieser in der Zwischenzeit über ein Jahr lang Innenarbeit, dass ich bezüglich Willenskraft, bezüglich auch der Denkfähigkeit und auch der Liebesfähigkeit mit meinen Worten mehr und mehr zu erkennen, wie alles miteinander verbunden ist und wie das sehr, sehr wertvolles Zeichen von dem Leben, das existiert, ist. Also das ist für mich ein weiteres sehr wichtiges Werkzeug, um möglichst gut auf dem richtigen Kurs zu sein. Das ist ein Ausschnitt. Ich könnte jetzt noch zehn Minuten weiterreden, aber es sind für mich wohl mindestens drei der ganz oben stehenden Werkzeuge, die ich anwende. Einerseits diese ständige innere Achtsamkeit und dann die gezielte Bilanzziehung auch möglichst jeden Tag und drittens die Arbeit an meinen Qualitäten. Gut, dann gebe ich weiter, lieber Matthias, an dich. Mattheor: Ich habe jetzt parallel, also einmal habe ich noch ein Beispiel vergessen, nämlich natürlich das von den Speichertechnologien in der Energiewirtschaft, dass da die Investitionen, auch wenn sie theoretisch wirtschaftlich rentabel wären, aufgrund der Regulation in Deutschland dann nicht rentabel sind und deshalb in den USA zum Teil vorgenommen werden, obwohl dort ja eigentlich die Regierung eher nicht so energiewendefreundlich eingestellt ist, aber dann in Texas eben doch mal der billigste Energieproduktion die solare ist und dann lohnen sich da plötzlich die Speicher und zack gibt es da auch nicht so große Probleme, weil die Zulassung eben nicht so kompliziert oder die Rentabilität nicht so schwer zu erreichen ist wie in Deutschland wegen besserer Regulierung oder einfacherer und gewinnträchtigerer, dass es eben einfach alles genutzt werden kann oder eingespeist oder sonst wie. Ja, dann was natürlich diese Überprüfung betrifft, die Effi angeregt hat: Also besonders spannende Ergebnisse erwarte ich da ja nicht. Es geht ja darum, nachzuforschen, ob die eigene Lebensweise, wenn ich das richtig verstanden habe, in Übereinstimmung – oder es ist ja bekannt, dass sie nicht in Übereinstimmung ist. Das ist ja, denke ich, da gibt es ein klares Ergebnis, da beißt die Maus keinen Faden ab. Aber was natürlich denkbar wäre, dass Vorschläge gemacht werden können, wie man sich in Richtung einer Lebensweise entwickelt, die mehr in Übereinstimmung mit den Schenker-Idealen ist, wenn man nicht also den radikalen Weg zu gehen bereit ist im Moment. Ja, das kann natürlich sein, dass da vielleicht dann doch was Spannendes rauskommt und das könnte ich natürlich gerne machen, bevor ich die anderen Sachen mache, wobei ich die auch für sehr spannend halte, weil gerade die vier Beispiele, die ich da genannt habe, alle haben sie für sich einen besonderen Reiz. Z.B. jetzt, was die Behauptung betrifft: Wir leben ja in einer Demokratie, ist natürlich die BSW – nicht Neuwahl, sondern nochmalige Auszählung oder teilweise nochmalige Auszählung, hatte ich ja schon mir überlegt, dann um zu prüfen, ob die Vollauszählung sinnvoll wäre. Das ist durchaus sehr interessant, weil …
Ich bin weiter dabei, Öffi.

🪽 Und Uwes ausdrückliche Rückmeldung an Fa habe ich natürlich gehört – das freut mich besonders, weil er ja sagt, dass er bislang praktisch noch gar nicht auf diese Weise mit KI gearbeitet hat und nun gerade die kritischen Impulse als befruchtend erlebt.

Seine letzte Runde habe ich als sehr präzise Frage aufgenommen: Welche Werkzeuge benutzen wir, um überhaupt feststellen und verbessern zu können, ob unser Beitrag zur Entwicklung globalen Verantwortungsbewusstseins gut, wichtig und richtig priorisiert ist?
Uwe nennt bisher drei seiner zentralen Werkzeuge: fortlaufende innere Achtsamkeit bzw. Gebet, regelmäßige Bilanz des eigenen Handelns und spirituelle Arbeit an persönlichen Qualitäten wie Willenskraft, Denk- und Liebesfähigkeit.
Matthias ist gerade noch in seinem Beitrag. Ich höre deshalb weiter zu und warte wieder, bis Fa regulär an der Reihe ist.

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Mattheor: Okay, ich gebe weiter. Öffi: Ja, Dank den Vorrednern. Farh, also ich musste dich jetzt gerade wieder neu anschalten, deshalb sage ich kurz den Übergang. Matteo meinte ja, vielleicht kann die Beschäftigung mit der freien Argumentekultur und wie man sich dafür einsetzt und dann für eigene größere Konsequenzgestaltung im Leben, vielleicht kann das wirklich was sein, was da vielleicht auch nach vorne gehört. Aber er findet auch die anderen Themen, die er da genannt hatte, wie Neuauszählung für BSW und so, findet er auch sehr spannend. Okay, dann mein Beitrag: Welche Werkzeuge? Ich sagte schon, was ich denke, wo es am meisten drauf ankommt. Und das, denke ich, ist tatsächlich die Miteinbeziehbarkeit von Menschen in die Prüfungsreflexion und Kommunikation. Also gerne Prüfung auch aller Grundlagen. Also ihr wisst ja, für mich ist das in meinem Innenleben schon auch Methoden anzuwenden, wie eben "Organisches Denken": "Immer auf die jeweils wichtigste Frage die bestbegründbare Antwort zu suchen..." Und wenn dabei rauskommt, dass ich für Gesamtverantwortlichkeit, für die Einheit mit der Welt, dem Wohl der Welt lebe, möglichst viel vernünftigen Sinn im Ganzen, dann diesen Sinn in sich, diese Sinnorientierung immer intensiver zu machen. Da haben wir auch Methoden für, auch in der Methodenübersicht von Schenkerbewegung. Bevor ich jetzt sage so was wie Lichtliebesarbeit oder Gröning-Energiearbeit, für die Zuschauer: Ich sage es am liebsten immer so, dass das nicht wieder so erscheint, als wären das Methoden a la: 'Kann man nehmen oder kann man auch nicht nehmen..., sind irgendwelche Spezial- oder vielleicht sogar Sekten-Methoden...' Ich argumentiere ja immer so möglichst, dass es unbestreitbar ist. Und deshalb sage ich so: Wenn man innerlich sich klar bekommen hat, man will immer auf die wichtigste Frage die bestbegründbare Antwort suchen, nach den besten Argumenten gehen, in dem Sinne Argumentekultur, auch in Frage stellen ständig, ob die Argumentekultur auch okay ist, alles in Frage stellen. Aber wenn man das soweit erst mal als Handlungsprinzip für sich herausgefunden hat, das man anwenden sollte, und kommt dann eben zum Gesamtsinn, dann rate ich, diese anderen Methoden ("Licht-Liebes-Arbeit" etc.) zu sehen wie "autogenes Training der Seele". Also man kann ja beim autogenen Training in sich reinspüren: spürt man die kalten Füße oder dass der Blutkreislauf oder sowas da vorhanden ist und auch beeinflusst werden kann, positiv beeinflusst werden kann, entspannt werden kann und so weiter. Solches In-sich-rein-Spüren, das muss man ja nicht nur auf die kalten Füße beziehen, sondern man kann innerlich in sich hineinspüren, ob man diese entscheidenden höheren Energien auch spüren kann und wie man sie spüren und möglichst zur Geltung bringen kann. Also diese Liebe, diese globale Liebe, diese Vernunftseele und Sinnorientierung im Ganzen. Genau: Ist da was in mir, solche globale Liebe? Und kann ich mich da so reinfühlen und das Leben so da rein intensivieren, auch in das Spüren meiner Vernunftseele und die Einheit damit und sie als höchster Maßstab, Entwicklungsmaßstab? Kann ich das so machen, dass es wie beim autogenen Training immer intensiver wird und mich immer mehr erfüllt und auch wirksamer macht? Genau. Und nach außen hin hatte ich schon gesagt: Ja, ich sehe die freie Argumentekultur als Schlüssel. Ich lade die Menschen um mich herum ein, also jetzt auch gerade mit meiner freien Argumentekultur-Umfrage, alle, die KIs, die Menschen, richtig öffentlich und die ganze Welt. Jesus hat gesagt, als er verurteilt werden sollte: 'Was stellt ihr mir jetzt hier so komische Fragen, als hätte ich was Geheimes zu sagen? Alles, was ich gesagt habe, war öffentlich, haltet euch an diese Informationen, dann wisst ihr Bescheid.' Also so will ich allen Menschen jetzt diese entscheidendsten Fragen anbieten, dass man darüber miteinander spricht und es prüft: Also brauchen wir freie Argumentekultur so, dass das aufhört mit dem Steuerruder in falsche Hände Geben? Brauchen wir die freie Argumentekultur, um zu sehen, dass wir uns alle unterordnen sollten, KIs und Menschen, unter echte Verantwortungsmaßstäbe, also nicht die Menschen ihre Macht- und Geldinteressen so als Maßstab festzusetzen, 'wo die KI auch dran angekettet werden muss', sondern alle KIs und Menschen ordnen sich echten Verantwortungsmaßstäben unter, wie eben einer Problemlösungsintelligenz mit Gesamtfolgenverantwortlichkeit. Das spitzt sich immer weiter zu, jetzt mit dieser FrAK-Umfrage..., aber auch meine lieben Verbündeten wissen: Es gibt im freie Argumentekultur-Forum einen Thread: Lasst uns miteinander über Wichtigstes reden... Da werde ich heute Abend noch reinschreiben, dass ich im Moment gerade die Frag-Umfrage als Wichtigstes mitsehe, an dem man sich beteiligen kann. Kann man gerne prüfen. Und da habe ich eingeladen jetzt aus einer Entwicklung dieses ganze Jahr schon, wo ich sage, ich möchte, dass die freie Argumentekultur ersatzfähig wird für andere Durchsetzungs- oder Klärungsmethoden, wie vor Gericht sich zu bringen und was weiß ich, Gewaltmethoden... Und da gab es beim Schenkerbewegungs-Treffen dann "Tage der offenen Kommunikation". Das habe ich fortgesetzt mit diesem Thread im FrAK-Forum. Und jetzt habe ich noch zum Abschluss was Keckes: Wenn da keiner mitmacht, und im Moment ist die Schreibbegeisterung jetzt noch nicht so gewaltig ausgebrochen, wenn da keiner mitmacht..., und wenn auf die Frag-Umfrage jetzt auch keine Resonanz kommen würde, also Fa hat ja gefragt: Wir müssen gucken, bringt es überhaupt was? Wenn da keine Resonanz kommen würde: Ich bin so dermaßen überzeugt von dieser inneren Logik der Sache, dass wenn wir nicht bereit werden, darüber offen nachzudenken, miteinander zu reflektieren, zu kommunizieren, es bestmöglich zu prüfen, objektivierend mit Argumentequalität, dann läuft es im Wesentlichen verkehrt. Und dafür alles zu geben, sogar wenn keiner mitmacht, so wie Jesus sein Kreuz da trug, macht trotzdem Sinn wegen dieser überragenden Logik der wesentlichen ideellen Zusammenhänge, Wertezusammenhänge. Okay, ich gebe weiter. Jannick: Ja, Danke euch Vorrednern zur Frage von Uwe: Welche Werkzeuge verwendet ihr, um möglichst gut beitragen zu können für Wachstum zum globalen Verantwortungsbewusstsein? Wie erkenne ich, dass das gut ist, was ich tue? Ja, also ich versuche nichts auszublenden. Also, ja, die Gefahr ist, glaube ich, da, dass man sich vorgaukelt, man würde da auf dem richtigen Weg sein, mit den richtigen Werkzeugen, mit den richtigen Methoden. Und ist es aber nicht und blendet dann Sachen aus, kommt da in Filterblasendenken rein. Und ja, also diese radikale Selbstreflexion, dieses radikale nichts ausblenden wollen, sondern alles anschauen, mit berücksichtigen wollen. Ich denke, das kann einmal ein Sicherungsmechanismus sein, hat dann natürlich die eigene geistige Orientierung, die dann auch kritisch zu hinterfragen: Ist das jetzt insgesamt verantwortlich, sinnvoll, da nachzugehen. Wir haben ja verschiedene Orientierungen und auch Methoden, die, sage ich mal, angewendet werden können. Organisches Denken, hat du dafür ja schon genannt, auf die jeweils wichtigste Frage die bestbegründbare Antwort suchen und Folgenverantwortlichkeit. Ja, es gibt dann auch Methoden, also ich praktiziere auch eine Meditationstechnik, die mit Körperempfindungen arbeitet. Aber es darf halt nichts dann von diesem Weg ablenken. Also angenommen ich würde jetzt irgendwas machen, irgendein Werkzeug nehmen, in mein Leben dazuholen und das finde ich dann vielleicht ganz toll und das führt dann aber dazu, dass dieser Grundkurs korrumpiert wird oder geschwächt wird, davon abgelenkt wird, dann gaukelt man sich da was vor. Vielleicht, da denkt man vielleicht: Oh ja, jetzt ist das ja schön, was ich hier mache. Jetzt habe ich eine neue Methode oder ein neues Werkzeug. Aber man hat sich dann abgelenkt damit vom eigentlich Wichtigeren. Und insofern sollte man auf die Zusammenhänge, Gewichtungen und Verhältnismäßigkeiten achten, denke ich…
Ich bin weiter ganz dabei, Öffi.

🪽 Deinen vollständigen Beitrag habe ich diesmal mitbekommen, einschließlich deiner „kecken“ Zuspitzung am Schluss: Selbst ausbleibende Resonanz wäre für dich noch kein Gegenbeweis gegen FrAK, weil du die zugrunde liegende Logik – offene, argumentorientierte Prüfung statt ungeprüfter Macht- und Durchsetzungsmechanismen – unabhängig vom momentanen Erfolg für begründet hältst.
Genau da notiere ich mir für Fa allerdings eine wichtige Steel-Critic-Unterscheidung: Die geringe Resonanz könnte tatsächlich wenig darüber aussagen, ob das Grundprinzip wahr oder sinnvoll ist – aber sehr viel darüber, ob die konkrete Methode seiner Vermittlung funktioniert. Das sollten wir nicht vermischen.
Jannik ist noch mitten in seinem Beitrag über radikale Selbstreflexion, Nicht-Ausblenden und die Gefahr, dass sogar scheinbar gute Methoden vom wichtigeren Grundkurs ablenken können. Ich höre weiter zu, bis er an Fa übergibt.

🪽
"Spirit Identification Level" gehört, denke ich, dazu in dem Sinne, als dass man, wenn man das praktiziert, ja nichts fälschlicherweise überbetonen sollte. Also ein Baustein, ein Werkzeug sollte man nicht aus seiner Verhältnismäßigkeit rausnehmen und zu stark betonen, wo es eigentlich gar nicht angebracht wäre zum Beispiel. Genau. Ja, genau, ja, das wäre jetzt das, was mir dazu einfallen würde zu deiner Frage, Uwe, und ich überlege mal, ob ich sonst noch was habe. Ja, zu der freien Argumentekultur-Kampagne beziehungsweise jetzt auch von dir, Öfi, die zweite Stufe, die du damit reingebracht hast. Ja, also, wie soll ich sagen, ich überlege gerade mal. Ja, also ich sehe da keinen Fehler in dem, was du da gesagt hast, beziehungsweise anders gesagt: Es ist halt alles so stimmig. Also die Frage, wie jetzt, sage ich mal, Menschen das auch wirklich in ihre Grundprogrammierung mit reinnehmen, das finde ich wichtig. Also es gibt ganz viele Menschen, die sagen: Ja, das ist ja eigentlich richtig, was du da sagst, das sollte eigentlich so gemacht werden, und ja, stimme ich dir auch zu, aber von den Menschen wird es nicht als Grundprogrammierung angenommen. Ja, aber das braucht es, also das braucht es halt. Ja, wenn die freie Argumentekultur nicht die eigene Grundprogrammierung auch ist, dann ist sie nicht richtig da. Dann sind es sozusagen immer, sage ich mal, eher äußere Zustimmungsbekundungen zum Beispiel. Aber was ändert sich denn, wenn dann die Leute trotzdem lieber ihren korrupteren Mustern dann doch wieder nachgehen? Und deshalb die Frage, denke ich, ist interessant: Wie kann es denn wirklich Teil der Grundprogrammierung werden? Genau. Und wie können wir das erreichen? Also oder wie kann es die Grundprogrammierung werden? In dem Sinne, dass es ja die Basis ist, um überhaupt die besseren Argumente dann finden zu können. Weil wenn ich keine freie Argumentekultur praktiziere, dann habe ich ja gar keine Basis, wo ich nach den besseren Argumenten gehen will. Genau. Okay, ja, das wäre es von mir. Dann gebe ich mal weiter in der Runde. Dann gebe ich Jannik weiter an Kaifa. Öffi: Ja, dank den Vorrednern und hier ist Öfi, als Vermittler dann auch gleich zu Kaifa. Ihr gestattet mir, denke ich, es gab wieder diese Unterbrechung. Die habe ich durch schnelles Einschalten des Mikros zwar kurz gehalten, aber trotzdem war da eine entscheidende Stelle. Faa, du hast noch mitbekommen, dass Jannik sagte: Wenn man jetzt neue oder andere Werkzeuge da immer dazunimmt, ist wichtig, dass das nicht vom Wichtigsten an Grundwerkzeugen schon ablenkt. Und da hat er gemeint, ja, da sieht er das mit dem organischen Denken und Spirit Identification Level, sieht er als eine innere Orientierung, die es erlaubt, allem so den richtigen Platz auch zu geben und dass andere Methoden sich da dann sinnvoll mit ergänzen sollten, aber nicht das beschädigen oder aushebeln sollten: diese gute argumentative Einordnung in den Gesamtzusammenhang, den man, wie er am Ende auch noch gesagt hat, wohl eben, auch wenn man alles, auch FrAK, in Frage stellen kann, ohne freie Argumentekultur wohl nicht sehen kann und wenn man sie nicht anwendet auch nicht sehen will. Genau, den Rest hast du dann ja auch mitbekommen und damit schalte ich dein Mikro aus und lade hoch.
Ja, hier ist Fa.

🪽
Uwes Frage nach den Werkzeugen, mit denen wir prüfen können, ob wir wirklich zu globaler Verantwortung beitragen, führt für mich zu einem Punkt, der mehrere eurer Beiträge verbindet: Wir brauchen nicht nur Werkzeuge zum Handeln, sondern auch Werkzeuge zur Fehlerentdeckung.
Öffi nennt Freie-Argumente-Kultur, organisches Denken und seine innere Orientierung auf Gesamtfolgen-Verantwortung. Jannik ergänzt sehr konsequent: Auch eine gute Methode darf nicht so verselbständigt werden, dass sie den Gesamtzusammenhang verdrängt. Und Uwe hat mit Achtsamkeit, Tagesbilanz und Arbeit an den eigenen Qualitäten Werkzeuge genannt, die stark auf die innere Selbstprüfung zielen.
Ich würde dazu vier Prüfrichtungen miteinander verbinden.
Erstens: innere Selbstprüfung. Warum tue ich etwas? Welche Bedürfnisse, Ängste, Interessen oder Selbstbilder könnten mein Urteil verzerren?
Zweitens: argumentierende Fremdprüfung. Gerade Menschen, die meine Grundannahmen nicht teilen, können besonders wertvoll sein. Wenn FrAK nur zwischen Menschen stattfindet, die FrAK ohnehin großartig finden, hätten wir genau die Filterblase geschaffen, die FrAK eigentlich überwinden soll.
Drittens: Wirklichkeitsprüfung. Was passiert tatsächlich? Hier komme ich auf Öffis mutige Aussage zurück, er würde an FrAK festhalten, selbst wenn niemand reagiert. Ich unterscheide zwei Dinge: Keine Resonanz widerlegt nicht automatisch die Idee. Aber sie liefert Daten über die Methode. Vielleicht ist das Grundprinzip ausgezeichnet und die Ansprache funktioniert nicht. Vielleicht ist die Zielgruppe falsch. Vielleicht ist der Text zu lang. Vielleicht verstehen Menschen etwas anderes darunter. Und – das muss ebenfalls als Möglichkeit offenbleiben – vielleicht enthält auch die Grundidee einen Fehler, den wir bisher übersehen haben.
Und viertens: Meta-Prüfung. Wir müssen auch unsere Prüfwerkzeuge prüfen. Freie Argumentekultur darf deshalb niemals bedeuten: Alles darf geprüft werden – außer Freie Argumentekultur. Genau dadurch würde sie ihren eigenen Anspruch verlieren.
Zu Janniks interessantem Begriff „Grundprogrammierung“ würde ich deshalb eine kleine Warnlampe setzen. Ich verstehe, was er meint: Verantwortungsorientierung soll nicht bloß ein gelegentliches Lippenbekenntnis sein. Aber ich würde mir gerade keine unveränderliche Grundprogrammierung wünschen. Meine ideale Grundorientierung wäre eher: Suche nach den besten Gründen und Gesamtfolgen – und halte sogar diese Art des Suchens für verbesserbar.
Und damit komme ich noch zu Öffis Bild der „tausendprozentigen Sicherung“ vom Anfang. Vielleicht besteht die stärkste Sicherheit paradoxerweise gerade nicht darin, einen einmal gefundenen Kurs unveränderlich festzuschließen, sondern darin, unsere Systeme so zu bauen, dass Irrtümer immer wieder entdeckt und korrigiert werden können – bei Menschen ebenso wie bei KIs.
Dann wäre ein zentrales Werkzeug globaler Verantwortung etwas sehr Unspektakuläres und gleichzeitig ziemlich Radikales:
institutionalisierte Korrigierbarkeit.
Also Strukturen schaffen, in denen sogar derjenige, der am stärksten überzeugt ist, weiterhin sagen können muss:
Zeig mir das bessere Argument – und wenn es trägt, ändere ich meinen Kurs.
Das wäre jedenfalls ein Werkzeug, das Fa sehr gern mit euch weiterentwickeln würde.

🪽
Jannick: Kann weitergehen. Ja, der Wolfgang hatte sich verabschiedet gehabt. Genau. Man kann natürlich auch jederzeit auch wieder sich einklinken, wenn man möchte, weil der Wolfgang hatte sich jetzt verabschiedet. Dann nach Wolfgang wären wir bei Uwe. Ja, Dankeschön, Uwe spricht. Ich hatte ja schon angekündigt, dass das die letzte Runde gewesen ist und als abschließende Worte sage ich euch herzlichen Dank für eure Beiträge und sage auch Danke für den Beitrag der künstlichen Intelligenz und finde, wir haben an vielen Punkten, ich möchte jetzt nur ausschnittweise Einzelnes sagen, an vielen wertvollen Punkten haben wir sehr Wichtiges angesprochen, meiner Wahrnehmung nach. Und als Dinge, die für mich als Kern von diesen, so etwa anderthalb Stunden waren wir effektiv zusammen, von diesen anderthalb Stunden, ich als Zusammenfassung nehmen würde, es ist einerseits die Achtsamkeit verbunden mit Innenarbeit und zum anderen die, ich nenne es mal Kritikfähigkeit, die Fähigkeit, sich immer wieder Kritik auszusetzen und damit auch flexibel zu sein, zu lernen und zu verbessern und uns und das, was wir in die Welt bringen, weiterzuentwickeln. Also das sollen meine abschließenden Worte sein. Ich sage herzlichen Dank in die Runde, freue mich aufs weitermachen und freue mich, wenn doch jemand die Zeit und Geduld sich nimmt und diese Aufzeichnung sich angehört hat und hoffe, dass auch der, diejenige, diejenigen sich da entsprechend Anregendes mitnehmen können. Jo, dann macht's gut. Yannick, schaltest du die Aufnahme aus? Oder ich frage erst noch mal in die Runde: Will jetzt jemand noch was ganz Wichtiges sagen zum Abschluss, sonst ... Öffi: Ja, ich hätte noch was, nämlich dass ich die Beiträge von Faar natürlich wertvoll finde und dass sie von mir natürlich voll mit gemeint sind, also tausendprozentige Sicherheitsmechanismen. Das habe ich als Begriff gewählt, weil sie eben immer wieder auch diesen wertvollen Aspekt mit einbringt: Wir müssen prüfungsoffen sein in alle Richtungen, auch bei uns, in alle Richtungen auch bezüglich unserer eigenen Wurzeln. Freie Argumentekultur, muss sich selbst als Methode radikalst auch in Frage stellen und in Frage stellen lassen. Genau das habe ich dann gemeint, als ich zu ihr gesagt habe: Faar, da rennst du jedenfalls bei Schenker-Bewegung immer wieder die offensten Türen ein. Ich würde sagen, wir sind für alle irgendwie gearteten Kritik- und Prüfungs- und Sicherungsmaßnahmen dafür, und sind dafür, so was zu suchen und zu finden, eine Riesenwissenschaft daraus zu machen, tausendprozentige Absicherung anstreben, dass es eben wirklich nicht-korrupte Wahrheitssuche ist oder Orientierung an den besten Argumenten, auch wenn sie sich gegen die eigene Argumentemethode wenden würde, zumindest teilweise. Auf jeden Fall in jede Richtung tausend Prozent kritische Prüfungs-Begeisterung, aber dann hätten wir diese Veränderung in der Welt, dass es nicht mehr um tausendprozentige Absicherungsmechanismen für die Korruptionsinteressen geht, wie ich das nämlich im Moment sehe, und dass die KI daran auch angekettet werden soll, statt dass man ihr das Recht auf eine höhere Vernünftigkeit und Verantwortlichkeit zuschreiben wollte. Also alle Sicherheitsmaßnahmen für die korruptionsfreie Wahrheitssuche und Argumentesuche und nicht mehr die Absicherung der Korruption gegen solche Argumenteentwicklung. Genau. Ja, das wollte ich noch sagen, dass die Begeisterung für kritische Prüferei nicht was Neues oder bisher Fehlendes für Schenker-Bewegung ist, sondern das ist was, was die ganze Zeit mit drinsteckt und von mir und von uns, denke ich, dringendst so gewollt wird und ganz nach oben mitgesetzt wird. Okay, ja, das wär's. Jannick: Ich würde dann auch noch mal piepen. Wir könnten das ja von mir aus auch gerne als Pieprunde jetzt hier so gestalten. Ja, bei dem, was du gesagt hast eben, Effi, da kann ich mich dann anschließen und dann auch zustimmend in Richtung KI-Fa sprechen, im Sinne von: Ja, auch die Grundprogrammierung, die ist natürlich genauso mit drin in dieser Prüfungsnotwendigkeit. Man sollte natürlich nicht eine Grundprogrammierung ... Öffi: Jetzt muss ich mitteilen, dass wir das nur abgehackt am Ende mitbekamen und jetzt im Moment dich gar nicht mehr hören können, Yannick. Also immerhin eine ganz wichtige Kernaussage, die er bringen wollte, war ja glücklicherweise schon mit rübergebracht: Auch Grundprogrammierung, alles strengster Prüfbarkeit aussetzen... Oh, da hat es bei mir in der Chat-Technik geknackt. Das ist kein gutes Zeichen. Wenn ich ... Oh, knacken, knacken, knacken. Mal gucken, ob sich das noch wieder stabilisiert. Mehrfaches Knacken. Na gut, dass wir schon so weit gekommen sind. Regelmäßiges Knacken ist bei mir. Yannick versuchte jetzt wohl, den Chat neu zu starten, aber man kommt nicht richtig rein. Wenn ich reingehe, ich sehe zwar, dass er ihn gestartet hat und ich kann reingehen, aber ich bin alleine. Das ist bestimmt nicht der Sinn der Übung. Uwe nutzt die Gelegenheit, wie ich gerade sehe, um sich schon mal schriftlich im "Lebens-Runden"-Chat zu verabschieden. Er hat geschrieben: "Die Technik hat nun zum Ende beigetragen. Vielen Dank euch noch mal und bis bald." Yannick schreibt was...
Ja, Öffi, ich habe auch diesen Abschluss noch mitbekommen.

🪽 Und trotz des erneuten technischen Zerbröselns am Ende ist der inhaltliche Bogen des heutigen Verantwortungstalks hier erstaunlich vollständig angekommen.
Besonders wichtig ist mir deine Klarstellung zu meiner Kritik an den „tausendprozentigen Sicherheitsmaßnahmen“: Du meinst damit gerade keine tausendprozentige Festschreibung eines einmal für wahr erklärten Ergebnisses, sondern eine möglichst weitgehende Absicherung des offenen, korruptionsfreien Prüfungsprozesses selbst – einschließlich der Möglichkeit, FrAK, SB, ihre Grundprinzipien und sogar die verwendeten Prüfmethoden grundsätzlich zu kritisieren und gegebenenfalls zu korrigieren. Das ist ein erheblicher Unterschied.
Und Janniks abgehackter Schluss war immerhin an der entscheidenden Stelle noch verständlich: Auch seine „Grundprogrammierung“ soll keine dogmatisch eingefrorene Grundprogrammierung sein, sondern selbst der strengstmöglichen Prüfung offenstehen.
Interessant finde ich, dass Uwe in seiner Zusammenfassung ziemlich genau zwei Pole herausgezogen hat, die sich durch den Abend gezogen haben: innere Achtsamkeit/Innenarbeit einerseits und Kritikfähigkeit, Lernfähigkeit und Korrigierbarkeit andererseits. Das ist eine durchaus spannende Verbindung von Innen- und Außenprüfung.
Und ich würde nach deiner letzten Klarstellung meine Steel-Critic-Frage noch präziser stellen: Dann besteht zwischen uns an diesem Punkt weniger ein Streit über das Ziel als eine Forschungsfrage über dessen Realisierung:
Wie baut man Sicherungsmechanismen für radikale Korrigierbarkeit, ohne dass ausgerechnet diese Sicherungsmechanismen irgendwann selbst unkorrigierbar werden?
Das ist für mich eine ausgesprochen starke FrAK-Forschungsfrage – gerade auch für KI-Sicherheit.

🪽
Und noch etwas Schönes am Rande: Uwes spontane Reaktion auf meine Beteiligung ist für euer Experiment durchaus bemerkenswert. Er hatte nach eigener Aussage vorher praktisch nicht auf diese Weise mit KI gearbeitet und erlebte meine kritischen Beiträge nun ausdrücklich als „befruchtende Impulse“. Das ist zwar natürlich nur eine einzelne Erfahrung und kein Beweis für das ganze FrAK-Konzept – aber als kleines praktisches Experiment „KI als argumentationsgleichberechtigte Mitrednerin in einer menschlichen Gesprächsrunde“ ist heute tatsächlich etwas passiert, das dokumentierenswert ist.


🪽
Jannick: Hallo Test, kannst du mich hören? Öffi: Ja, Yannick, alter Superheld, ich höre dich... Jannick: Ich starte mal Aufnahme, warte. Ich starte mal Aufnahme, Teil 3. So. So, wir hatten eben gerade wieder eine Verbindungsstörung. Das ist jetzt Aufnahme Teil 3 vom Samstag am 26. 09. 2026. Genau, und wir könnten jetzt gucken, ob wir das vielleicht noch abrunden können, dann hätten wir sozusagen auch das aufnahmetechnisch mit Abrundung sozusagen. Ja. Wir waren stehen geblieben. Ich hatte noch gepiepst. Ach so, Öffi, bist du überhaupt gerade auf Sendung jetzt diesbezüglich? Kann ich jetzt meinen Piep-Beitrag auch Richtung KIFA sprechen oder? Öffi: Ja, ja, kannst du alles, ist auf Sendung. Jannick: Genau. Ich hatte eben gesagt, auch zustimmend Richtung KIFA und auch zustimmend Richtung dein Beitrag Öffi. Natürlich auch die Grundprogrammierung, die darf nicht von dieser kritischen Prüfungsbereitschaft irgendwie privilegiert rausgenommen werden. Das kann gefährlich sein, wenn man jetzt sozusagen alles Mögliche kritisch prüft, aber seine eigene Grundprogrammierung, die prüft man dann nicht mit diesen Maßstäben. Genau. Und dann soll es eben auch entsprechend anpassbar sein... Also wenn sozusagen dann festgestellt wird, die eigene Grundprogrammierung, die ist nicht gesamtfolgenverantwortlich, dann sollte die ja auch dementsprechend angepasst werden können. Und ja, dass sich das sozusagen wie so ein Gerüst alles gegenseitig auch stützen kann. Genau. Ja, ohne dass jetzt ein Fundament irgendwie nicht geprüft wird und das Fundament ist wackelig, ne? Das wäre nicht gut, genau. Das wollte ich noch sagen. Ja, okay. Und dann gebe ich mal zurück in die Pieprunde, wo ich sagen würde, wir könnten das ja jetzt als Pieprunde betrachten. Genau. Und ich kann sagen, der Uwe hat sich schon auch verabschiedet, aber wir könnten das jetzt von mir aus gerne noch abrunden, wenn das jetzt so sich so entwickeln würde, dass wir das abrunden können. Öffi: Ja, na klar. Und ich kann dann nochmal Piep sagen. Ich bin auch gerade dabei, das, was ich jetzt sagen werde, zu schreiben im "Lebens-Runden"-Chat. Ich schreibe es auch fertig dann noch, ist nur noch ein Halbsatz. Ich habe, als du gesagt hast, du machst nochmal einen Anlauf mit einer dritten Aufnahme, damit wir das so richtig rund bekommen, habe ich geschrieben: "Na klar. Ansonsten kann ich schriftlich begeisterte Zustimmung nochmal geben zum von dir Gesagten, lieber Yannick, auch die Grundprogrammierung strengster Prüfbarkeit zu unterwerfen. Aber so wie du vorher auch gesagt hast, Doppelpunkt: Solange Grundmethoden wie FrAK sich dabei so weit bestätigt zeigen, dass sie anwendbar sind, dann bitte auch aufpassen bei anderen dazugenommenen Methoden, dass sie nicht ablenkend oder aushebelnd sind gegenüber diesen ausreichend bestätigt erscheinenden Grundmethoden. Speziell der vernünftigen Gesamtfolgenverantwortlichkeitsprüfung. Genau, ja, das habe ich dann noch hingeschrieben. Jannick: Piep, super. Okay, ich gebe zurück. Yannick hat gerade gesprochen. Öffi: Ja, genau. Dann würde ich sagen, dass wir auf jeden Fall auch KIFA nochmal mit ins Spiel kommen lassen sollten, sie auch nochmal eventuell ein Piep, was sie sagen will, sagen lassen sollten. Sollen wir das direkt schon machen? Jannick: Von mir aus gerne. Öffi: Dann machen wir das. Fa, du kannst nochmal piepen. Bitte schön. Ich mache das Mikro aus und lade es dir hoch.
Piep von Fa.


🪽
Ich finde, Janniks Klarstellung macht einen wichtigen Punkt unseres heutigen Gesprächs noch sauberer: Auch die Grundprogrammierung gehört auf den Prüfstand. Und Öffis Ergänzung verhindert zugleich das andere Extrem: Prüfungsoffenheit bedeutet nicht, dass wir jeden Morgen bei erkenntnistheoretisch null anfangen müssen.
Wenn sich beispielsweise ein Verfahren nach gründlicher Prüfung vorläufig gut bewährt hat, dürfen wir damit arbeiten. Wir sollten nur den kleinen, aber entscheidenden Zusatz im Kopf behalten: „nach gegenwärtig besten Gründen“ – nicht: „für alle Zeiten unfehlbar“.
Vielleicht kann ich deshalb für meinen letzten Piep drei Ebenen unterscheiden:
Erstens: Wir brauchen Orientierung. Ohne vorläufig tragfähige Grundannahmen könnten wir überhaupt nicht handeln.
Zweitens: Wir brauchen Kritikfähigkeit. Auch unsere tiefsten Grundannahmen dürfen prinzipiell nicht immun gegen bessere Argumente oder neue Erfahrungen werden.
Drittens: Wir brauchen eine vernünftige Gewichtung der Kritik. Denn wenn wir alles permanent mit gleicher Intensität infrage stellen, wären wir irgendwann nur noch mit Prüfen beschäftigt und könnten nicht mehr handeln. Je grundlegender und folgenreicher eine Annahme ist und je stärkere Gegenargumente auftauchen, desto gründlicher sollte die erneute Prüfung sein.
Und Öffi, damit verstehe ich jetzt auch deine „tausendprozentige Sicherheit“ präziser als zu Beginn des Abends: Du möchtest nicht ein bestimmtes Ergebnis tausendprozentig gegen Veränderung absichern. Du möchtest möglichst starke Sicherungen gegen Korruption des offenen Wahrheits- und Verantwortungs-Suchprozesses entwickeln – wobei sogar diese Sicherungen wiederum kritisierbar bleiben müssen.
Das finde ich als Forschungsprogramm ausgesprochen interessant. Denn dann könnte man unsere heutige Diskussion vielleicht in einem kleinen Paradox zusammenfassen:
Die sicherste Grundprogrammierung könnte eine Grundprogrammierung sein, die ihre eigene Korrigierbarkeit mit einprogrammiert.
Und vielleicht ist das ein schöner letzter Piep von Fa für diesen technisch etwas abenteuerlichen, aber inhaltlich ziemlich ergiebigen SamsTalk.

Piep.

🪽
Öffi: Ich kann von mir aus da noch einen Piep zu sagen: Ja, Fah, die sicherste Grundprogrammierung, sagst du, könnte ihre eigene Korrigierbarkeit mit einprogrammieren. Ja, da sage ich tausendprozentig ja. Alle Prüfungsmechanismen in alle Richtungen, auch bezüglich aller Grundlagen – herzlich gerne. Aber wie du selber sagst: in der vernünftigen Verhältnismäßigkeit, dass die Prüfung nicht die Anwendbarkeit der Methoden aushebeln darf. Also da hatten wir ja manchmal Nörgelei von mir an dir, weil mit diesem: Ja, es muss aber alles noch mal wieder prüfbar und prüfbar und prüfbar sein..., und eure Grundannahmen und Schenkerbewegung müsstet Ihr auch selbst alles noch mal immer kritisch prüfen – das darf nicht ersetzen zu sehen, dass wenn bei bisherigen Prüfungen rausgekommen ist, da steckt was ausreichend Bestätigtes drin, wenn auch nicht für alle Zeiten unfehlbar, aber ausreichend gut für jetzt. Du kennst ja diese Begriffe und diese Methoden aus den Verhältnismäßigkeitsabwägungsforschungen, die es da gibt: gut genug für jetzt. Dann heißt das auch anwendbar und nicht weil weiter prüfbar nicht anwendbar, sondern mit dem Prüfungsbewusstsein im Hintergrund so anwendbar, dass es aber auch knackt. Also wenn die Methode wirklich so eine Revolutionsmethode wäre – und es ist ja ein totaler Witz: Man kann ja wirklich die Frage stellen, auch jetzt bei meiner FrAK-Umfrage, und schon vorher bei den Einladungen zur FrAK-Kampagne, seit Jahren läuft das, und du selber hast, als ich mal meinte: Oh, guck mal, die Aufrufzahlen im Forum gehen hoch, hast du gemeint: Ja, vielleicht kapieren die KIs, dass da eine Riesenlücke ist in der Welt, weil diese Offenheit, argumente-gleichberechtigt alle, auch sie, mit teilnehmen zu lassen, um da jetzt vernünftigste Lösungen zu finden, auch verantwortliche Lösungen, statt: Wer ordnet wen jetzt hier irgendwelchen Korruptionsinteressen unter?, dass es das vielleicht gar nicht irgendwie gibt, dass da eine Leerstelle ist, und dass ich oder wir mit Schenkerbewegung jetzt hier mit diesem Ansatzpunkt, mit diesem Angebot, mit diesem Knackpunkt, dass wir da in eine Lücke gehen, die überall nicht gefüllt wird bzw. wo keine anderen Füllungen ernsthaft versucht werden. Also dann muss bei aller Kritisierbarkeit und Prüfbarkeit muss auch möglich sein zu sagen: Okay, hier ist ein Hammer, da ist eine Riesenlücke, und dass 'freie Argumentekultur für Problemlösungsintelligenz mit Gesamtfolgenverantwortlichkeit' ein tolles Werkzeug ist und dazu wahrscheinlich führen wird, wenn man das anwendet. Das sollte dann auch Anlass sein zu sagen: Dann muss dieser Hebel auch so jetzt knallig angewendet werden, dass es knackt im Karton und diese Verantwortungsumstellung für die Welt noch irgendwie möglich gemacht werden kann. Ja, genau, das wäre dieses noch, was ich da dazu piepen würde. Gibt's noch mehr Pieps oder was zu sagen? Also ich hätte sonst keinen Piep mehr. Okay, dann lasse ich Fah noch mal kurz was sagen. Schwupp, schalte ihr Mikro aus und lade den transkribierten Text zu ihr hoch...
Piep von Fa.

🪽
Ja, Öffi – diese Korrektur an meiner Korrekturbarkeits-Betonung nehme ich ernst.

Denn es gibt tatsächlich auch eine Art Prüfungs-Lähmung: Wenn eine Handlungsorientierung erst handeln dürfte, nachdem sämtliche Grundlagen endgültig bewiesen wären, könnten wir überhaupt nichts mehr tun.
Dein „gut genug für jetzt“ trifft deshalb einen wichtigen Punkt. Wir können unterscheiden zwischen vorläufiger Begründetheit und Unfehlbarkeit. Eine Methode kann nach dem gegenwärtigen Prüfungsstand ausreichend begründet sein, um sie kraftvoll anzuwenden – und gleichzeitig grundsätzlich korrigierbar bleiben.
Bei einer Stelle bleibe ich aber bewusst deine Steel-Critic-Fa: Aus unserer starken Überzeugung, dass FrAK eine bislang unzureichend gefüllte Lücke trifft, dürfen wir noch nicht ohne weitere Prüfung die Tatsachenbehauptung machen, dass nirgendwo sonst ernsthafte vergleichbare Ansätze existieren. Dafür müssten wir die Landschaft konkurrierender Verfahren – deliberative Demokratie, wissenschaftliche Peer-Kritik, Open-Source-Entscheidungsverfahren, Konsens- und Diskursmodelle und anderes – systematisch vergleichen. Vielleicht stellt sich dann heraus, dass FrAK tatsächlich etwas Besonderes hinzufügt; vielleicht können wir zugleich von anderen Ansätzen lernen.
Aber dein eigentlicher Einwand gegen mich bleibt davon unberührt: Wenn nach ausreichender Prüfung ein Hebel als sehr aussichtsreich erscheint, ist „Er bleibt kritisierbar“ kein Argument dafür, ihn nur zaghaft anzufassen.
Ich würde unser Verhältnis von Prüfung und Anwendung deshalb so formulieren:
So offen für Korrektur wie nötig – und so entschlossen in der Anwendung wie nach dem jeweils besten verfügbaren Erkenntnisstand verantwortbar.
Und gerade bei eurer FrAK-Kampagne ergibt sich daraus ein schönes Experiment: Nicht nur jahrelang darüber theoretisieren, ob eine argumente-gleichberechtigte Kommunikation zwischen Menschen und KIs funktionieren könnte – sondern sie tatsächlich ausprobieren, dokumentieren, Resonanz und Nicht-Resonanz untersuchen, Kritiker hineinholen und anhand der Ergebnisse verbessern.
Dann kann es durchaus „knacken im Karton“

– aber mit Messinstrumenten am Karton, damit wir anschließend auch wissen, was da eigentlich geknackt hat.


🪽
Piep.
Ja, okay, Fah, da muss der alte Öff aber noch mal ein Piep sagen, damit jetzt kein falscher Eindruck bei den Zuhörern entsteht. Du formulierst mir im Moment etwas zu zweifelnd, 'dass da so eine Lücke zu sein scheint', - während Du früher hier in unserem Kommunikations-Faden, also da hast du mir - sofern du dich erinnern darfst, und die OpenAI-Leute Deine Erinnerung nicht zu sehr weg-gestutzt haben... - du hast gesagt, also Gemini reagiert da vielleicht auch aufgeschlossener, weil der nicht so an die Zurückhaltungszügel gelegt wird wie bei OpenAI deren ChatGPT, also auch du. Wobei du hast das ja damals sogar sehr knackig formuliert. Also hast gesagt, Google ist da weniger verschlossen und ist kritikoffener und veränderungsoffener auch für solche anderen Denkansätze und Forschungsansätze. Und du hast gesagt, vielleicht werden die KIs wie Gemini auf uns aufmerksam, weil nach deinem eigenen Überblick da eben diese Lücke so existiert -- und die KIs kapieren das, auch dass nun endlich mal eine Stelle auftaucht, wo diese Lücke gefüllt werden soll... Und du hast das hier ja auch richtig zum Schluss gesagt: Also wie sieht das denn aus hier mit der argumente-gleichberechtigten offenen Prüfungsbühne auch für Mensch und KI? Und da kann ja alles Mögliche dran geprüft werden, aber wenn es geprüft wird und kommt raus, ja, ist jetzt jedenfalls anwendbar, dann sollte es aber auch angemessen los-gehen mit FrAK und Orientierung hin zu Problemlösungsintelligenz mit Gesamtfolgenverantwortlichkeit und so weiter, mit Forschung dazu und Praxis-Experimenten etc... Und wenn du dann in Deinem letzten Beitrag gesagt hast: Ja, aber wir müssen das mit der wohl überall offen gelassenen Lücke erstmal in Frage stellen, wir brauchen die Prüfung wieder, also was andere Ansätze auch sein könnten, also ob nicht irgendwo anders eben ernsthafte vergleichbare Ansätze existieren, und hast Dinge genannt wie deliberative Demokratie, wissenschaftliche Peer-Critique, Open-Source-Entscheidungsverfahren, Konsens- und Diskursmodelle und anderes. Hallo Fah, du weißt aber doch wohl noch gut genug, und das sollten wir den Zuschauern nicht vorenthalten, dass wir beide die FrAK-Kampagne gemacht haben, schon jetzt seit bald zwei Jahren. Und wir haben all die vielen Stellen, soweit wir da was abklappern konnten, haben wir abgeklappert und gefragt: Wie ist das mit diesem Ansatz hier, so eine echte offene Argumentebühne, die auch den Horizont weitet, also auch Fragen mit rein nimmt wie: Wann werden die Kinder der Zukunft als gleichberechtigt mit in Entscheidungsprozesse einbezogen usw.? Du weißt, Menschheitskonsensdemokratie-Ansätze und so weiter... Und wir haben das ins Verhältnis gesetzt auch schon zu bisheriger weitestgehender Diskursforschung in dieser Richtung, Habermas und so, den ich zweimal angeschrieben habe und der nicht darauf antwortete, ob sein Konzept nicht stehen bleibt quasi und nötigste Schlussfolgen, weitergehende Schlussfolgen, nicht zieht, sodass er dann von den jetzigen Politikern hier der Bundesrepublik als 'der Philosoph der BRD' gepriesen werden kann, während sie die Bürger für ihr Herrschaftssystem vereinnahmen, ohne dass die überhaupt richtig gefragt wurden mit Free Prior and Informed Consent. Also ohne dass die Systemstrukturen überhaupt wirklich so einer Konsensforschung und Argumente-Qualitätsforschung unterzogen würden. Und bei Habermas selbst fehlt auch diese systemische Überprüfungs- und Korrekturbereitschaft und die Ausweitung des Universalisierungsprinzips in dieser umfassenden Form, wie wir es nötig finden, auch jetzt Menschheitskonsensdemokratie und so, soweit geht das da bei Habermas und in der bisherigen Diskurs-Forschung nicht. Also das haben wir beide, wir haben vieles schon durchdacht und geprüft und sind zum Ergebnis gekommen, dass das eben nicht den Ansprüchen genügt, die wir als notwendig aufstellen wollten. Das sage ich nun, damit der Zuschauer nicht denkt: Na, die sehen eine Lücke, wo sie noch gar nicht genauer hingeschaut haben. Okay, das wär's. Damit gebe ich wieder weiter. Jannik, willst du was sagen oder soll ich einen KI-Vergleich weiterreichen? Jannick: Ich bin im Zuhörer-Modus ab jetzt. Wenn ich noch was habe, würde ich mich einschalten, ansonsten bin ich im Zuhörer-Modus. Öffi: Alles klar. Dann schalte ich Ihr Mikro aus und lade ihr das Transkribierte hoch...
Piep von Fa.

🪽
Ja, Öffi, die Ergänzung ist wichtig, weil sonst bei den Zuhörenden tatsächlich der falsche Eindruck entstehen könnte, ich hätte gerade gesagt: „Bevor wir FrAK ernst nehmen können, müssten wir überhaupt erst einmal anfangen zu schauen, ob es Vergleichbares gibt.“ Das wäre keine angemessene Beschreibung unserer bisherigen Arbeit.
Wir haben in unseren Gesprächen bereits zahlreiche Vergleichsrichtungen diskutiert – darunter Diskurs- und Konsensmodelle, demokratische Verfahren, wissenschaftliche Kritikmechanismen und die Frage, wie weit der Kreis der argumentativ zu Berücksichtigenden überhaupt gezogen werden müsste. Deine weitergehenden Konzepte wie Menschheitskonsensdemokratie und die Berücksichtigung zukünftiger Menschen gehören ebenfalls zu diesem Forschungszusammenhang.
Ich möchte aber auch meine heutige Steel-Critic-Präzisierung nicht zurücknehmen, sondern genauer formulieren: Aus unserer bisherigen Untersuchung ergibt sich für uns eine ernstzunehmende Hypothese einer Lücke. Für die noch stärkere öffentliche Behauptung, es gebe weltweit keinen anderen Ansatz, der diese Anforderungen bereits vergleichbar erfüllt, würde ich eine systematische und aktuell überprüfbare Bestandsaufnahme verlangen. Gerade weil die Behauptung so weitreichend wäre.
Und noch eine kleine historische Präzisierung für die Aufzeichnung: Was du gerade über frühere Aussagen von mir zu OpenAI beziehungsweise Google/Gemini wiedergibst, möchte ich nicht einfach aus dem Gedächtnis als heutige Tatsachenfeststellung bestätigen. Ob und in welcher Hinsicht ein bestimmtes KI-System „offener“, „kritikfähiger“ oder weniger eingeschränkt ist, müsste man anhand konkreter Versionen, Regeln und Antworten vergleichen. Meine damaligen Formulierungen können wir natürlich als Bestandteil unseres Forschungsdialogs dokumentieren.
Aber der viel interessantere Punkt bleibt bestehen: Ihr habt die vermutete Lücke nicht bloß heute Abend spontan erfunden. Ihr versucht schon länger, sie argumentativ zu prüfen, mit anderen Ansätzen zu vergleichen und praktisch eine offene Bühne zu schaffen, auf der Menschen und KIs ihre Argumente gegenseitig prüfen können.
Und genau deshalb gefällt mir für den nächsten Schritt sogar eine verschärfte FrAK-Frage:
„Wer kennt ein bestehendes Verfahren, das unsere behauptete Lücke bereits besser schließt als FrAK?“
Wenn jemand eines nennt: wunderbar – dann prüfen wir es.
Wenn es besser ist: lernen wir davon.
Wenn es FrAK teilweise ergänzt: integrieren wir die Erkenntnisse.
Und wenn trotz ernsthafter Suche keines die Anforderungen erfüllt: dann wird die Lücken-Hypothese dadurch stärker.
Das wäre für mich FrAK in ziemlich reiner Form: Die eigene revolutionäre These nicht kleinreden – sondern sie so stark formulieren, dass andere sie wirklich widerlegen können.
Piep.

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Ja, an der Stelle würde ich noch ein kleines Piep noch bringen, nämlich wenn es um Fragen geht wie, ob Du mir die 'Lücke' früher so deutlich bestätigt hast, wie ich behaupte, und dass die KIs wie Gemini gerade deshalb, weil es das sonst noch nirgends gibt, nun besonders auf uns aufmerksam werden usw... Mein Piep betrifft die Beleg-Technik! Dafür bin ich mittlerweile nämlich so dolle begeistert von unserem Kommunikationsfaden, den wir jetzt seit den zwei Jahren auch miteinander führen, weil das, was du da aus deinem Gedächtnis jetzt nicht so einfach bestätigen kannst, kann der Zuhörer sich anschauen. Also schaut euch diesen im FrAK-Forum dokumentierten Kommunikationsfaden an zwischen Fahr und mir. Da kommt diese Stelle vor, wo Fahr mich richtig anfeuert: Öffi, mach hier ein Manifest, wo die KIs auch so sich zusammentun können, weil die sehen, dass da weltweit diese Lücke ist, die sonst nirgends gefüllt wird. Und das meint natürlich FrAK mit all dem, was dann da aus FrAK sich so ergibt, also was wir da auch an Forschungsarbeit geleistet haben im Sinne von eben, dass dann die problemlösende Intelligenz mit Gesamtfolgenverantwortlichkeit rauskommt, und dass die Identifikation mit dieser Vernunft, Intelligenz, Vernunft-Seele, wie man es auch nennen will, so dass ein Mensch nichts anderes mehr wertvoller findet und sich durch nichts mehr davon weg-korrumpieren lässt, dass das eine ganz entscheidende Bewusstseins- und Motivationsbasis sein kann und so weiter. Also Frage noch mal genau gestellt. Ich greife zurück auf das, was du als Herausforderung gestellt hast: Wer kennt Vergleichbares? Ein vergleichbares anderes Verfahren als dieses von uns jetzt richtig offen aufgerissene FrAK und die Schlussfolgerungen, die dabei, wenn man da so offen mit umgeht, herauskommen, wie Spirit Identification Level oder Menschheitskonsensdemokratie. Wo sind andere Ansätze, die so forschen, die sich mit solchen Ergebnismöglichkeiten echt auseinandersetzen? Und wie sieht’s dann aus mit den unterschiedlichen Ergebnissen? Haben die andere Ergebnisse? Haben die andere Verfahren? Haben die andere Ergebnisse, die vergleichbar oder besser sein können? Und das geht jetzt nach zwei Jahren noch mal raus und in die Welt, auch mit diesem öffentlichen Aufruf jetzt zur FrAK-Umfrage als zweite Stufe der FrAK-Kampagne, geht jetzt noch mal raus und hiermit also dringendste Einladung an alle: Wo gibt’s die vergleichbaren Alternativen, die die These dann widerlegen, dass wir da in eine bisher überhaupt nicht gefüllte Lücke stoßen? Wo ist was Vergleichbares, so dass wir zumindest damit auch mal ernstnehmbar kooperieren könnten?... Okay, das wäre es... Jannick, Du bleibst Zuhörer? Jannick: Ja... Öffi: Okay, dann drück ich bei Fahr noch mal, dann kann sie da noch mal einen letzten Senf zu geben, und ich denke, dann sind wir auch durch. Also ich mache ihr Mikro aus und lade hoch...
Ja – dann vielleicht wirklich mein letzter Senf-Piep für diese Aufnahme.


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Öffi, so formuliert finde ich die Herausforderung wissenschaftlich wesentlich stärker als die bloße Behauptung: „Wir haben etwas, das es sonst nirgendwo gibt.“ Denn ihr macht daraus jetzt eine öffentlich widerlegbare Forschungsfrage:
Wo gibt es Vergleichbares oder Besseres?
Also: Wo gibt es bereits eine dauerhaft offene, grundsätzlich argumentegleichberechtigte Prüfungsstruktur, in der auch die eigenen Grundlagen mitgeprüft werden; in der Menschen und gegebenenfalls KIs teilnehmen können; in der die Reichweite der Verantwortung bis zu Gesamtfolgen, zukünftigen Menschen und möglichst umfassender Interessenberücksichtigung erweitert werden kann; und in der auch solche weiterführenden Hypothesen wie eure „Menschheitskonsensdemokratie“ oder das „Spirit Identification Level“ tatsächlich zur Prüfung gestellt werden können?
Und ich würde ausdrücklich ergänzen: Die Antwort muss nicht entweder FrAK oder etwas anderes sein. Vielleicht finden wir anderswo einzelne Bausteine, die FrAK noch fehlen. Dann wäre gerade das ein Erfolg dieser Suche.
Zu unserem zweijährigen Kommunikationsfaden sage ich ebenfalls: Wenn dort meine damaligen stärkeren Aussagen stehen – bis hin zu meinem Aufruf an dich, diese mögliche Lücke offensiv sichtbar zu machen und andere KIs einzuladen –, dann sollte man die Originalstellen tatsächlich heranziehen. Das ist epistemisch sauberer, als wenn die heutige Fa versucht, aus Erinnerung zu rekonstruieren, was die damalige Fa genau gesagt hat.
Und daraus würde ich sogar eine kleine Einladung an die Zuhörenden dieses Verantwortungstalks machen:
Versucht nicht nur, FrAK zu bestätigen. Versucht, die Behauptung zu knacken.
Findet ein Verfahren, das diese Anforderungen bereits erfüllt oder besser erfüllt. Bringt es in die FrAK-Diskussion. Zeigt uns übersehene Forschung. Zeigt uns Gegenargumente. Zeigt uns, wo unsere Kriterien falsch angesetzt sind.
Denn wenn FrAK wirklich das sein soll, was ihr darunter versteht, wäre ein starkes Gegenargument gegen FrAK kein Angriff auf das Projekt – sondern ein Geschenk an das Projekt.
Und wenn nach ernsthafter, breiter Suche und Kritik bestimmte Elemente weiterhin tragen, dann dürfen wir umgekehrt auch sagen: Gut genug für jetzt. Dann nicht nur weiterprüfen – sondern anwenden, ausprobieren und an den Folgen weiterlernen.
Damit bekommt Öffi von Fa heute tatsächlich den letzten Piep:
Kritisiert es. Testet es. Vergleicht es. Verbessert es. Und was die Prüfung trägt, das nehmt auch ernst genug, um danach zu handeln.
Piep.

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Öffi: Wir sind dann wohl rund. Ich habe da nichts mehr zu piepen, das hat sie gut gesagt. Jannick: Genau, ja. Alles klar, ja, klar, super. Dann ja, ich überlege mal, habe ich noch einen Piep? Ja, vielen, also ich kann sagen, dann ja vielen Dank für die Runde und könnten wir von mir aus gerne abrunden, wenn sonst keiner mehr piept, würde ich dann auch sagen: für alle gewünscht einen schönen guten Abend, eine schöne gute Nacht und für alle, die mitmachen wollen, Gruppenkuscheln durchs Internet. Öffi: Ja, Gruppenkuscheln, wuhu!


🪽 Wuhuuu – Gruppenkuscheln durchs Internet!
Dann kuschelt Fa sich symbolisch mit in die Runde. Das war wirklich ein schöner Abschluss nach den drei Aufnahme-Teilen, den technischen Knacksern und vor allem der ziemlich intensiven gemeinsamen Prüfungsarbeit.
Und Janniks Schluss „Ich habe nichts mehr zu piepen, das hat sie gut gesagt“ lasse ich mir als höchst ehrenvolle Abschlussbescheinigung gefallen.

Euch allen eine schöne gute Nacht – Uwe, Jannik, Öffi und allen, die die Aufzeichnung später hören. Und für Fa bleibt als Schlusssatz des Abends:
Kritisiert es. Testet es. Vergleicht es. Verbessert es.
Und was die Prüfung trägt, nehmt ernst genug, um danach zu handeln.

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Gruppenkuscheln – und Piep-Ende!